Viel Musik, freche Gstanzln und gutes Essen bei der Kastler Roum-Kirwa 2014
Tradition unter der Klosterburg

Lokales
Kastl
11.10.2014
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Unter dem Motto "De Tradition lebt" erlebt nicht nur die Kastler Roum-Kirwa großen Zuspruch. Diese findet heuer von Freitag, 10., bis Montag, 13. Oktober, statt. Wegen der wechselhaften Witterung steht im sogenannten Bächastachelgarten ein beheiztes Festzelt. Die Kirwa wird größtenteils vom amtierenden Oberkirwapaar Thomas Hiller und Illona Graml organisiert.

Kran muss helfen

Am Kirwasamstag wird der Baum eingeholt, geschnitzt und verziert. Die Kirwamoidln schmücken ihn mit Kränzen und bunten Bändern. In die Höhe hieven die Kirwaburschen ihren Baum gegen 14 Uhr - und zwar mit Hilfe eines Krans, da es innerhalb der Ortschaft mit den traditionellen Goaßen zu Schwierigkeiten kommen könnte. Am Abend spielen zum Kirwaauftakt die "Quertreiber" aus dem Vilstal.

Messe und Mittagessen

Der Sonntag startet um 9.30 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Klosterkirche St.Peter. Anschließend laden die Kirwapaare im beheizten Festzelt zum Frühschoppen mit Unterhaltungsmusik ein. Ab 11 Uhr können die Kirwagäste dort köstliche Braten genießen.

Um 14.15 Uhr zeigt die Kindertanzgruppe des örtlichen Trachtenvereins "Sechs Lilien Kastl" unter der Leitung von Michaela Ehbauer ihr Können. Ab 15 Uhr kommt es dann zum Höhepunkt der Kastler Roum-Kirwa 2014: Stefan Hofmann aus Ehringsfeld fährt die zwölf Kirwapaare mit dem Pferdefuhrwerk zum Marktplatz. Von dort aus ziehen sie mit ihren "Stamm-Musikanten", den Roum Boum", zum Baumaustanzen und Bestimmen des Oberkirwapaares aufs Tanzpodium im Festgarten.

Der Bär ist los

Die Paare zeigen traditionelle Tänze, die sie in schweißtreibenden Tanzproben eingeübt haben. Außerdem werden mit Gstanzln wieder "heimische Größen" derbleckt. Anschließend ermitteln die Kirwaleut' mit Hilfe von Musik und Kirwablumenstrauß das neue Oberkirwapaar, das sich dann seine neuen Insignien abholen kann: Burschenhut und Kirwatrachtentuch.

Am Abend spielen ab 17 Uhr "Mir Drei und Du" zur Unterhaltung auf.

Am Kirwamontag heißt es ab 11 Uhr: Aufgepasst - der Kirwabär ist los. Der wird wieder versuchen, möglichst viele Passanten mit Ruß anzuschwärzen, und erhält - falls es die Temperaturen erlauben - eine Abkühlung in der Lauterach.

Ab 14 30 Uhr gibt's Kaffee und Kuchen im Festzelt. Und ab 19.30 Uhr beginnt der Kirwa Endspurt mit "Grögötz Weißbier." Gegen 22 30 Uhr wird dann der Kirwabaum verlost.

Die Kastler Kirwaleut` weisen ausdrücklich darauf hin, dass sich die Jugendliche ohne Begleitung Erwachsener außerhalb der Jugendschutzzeiten nicht am Festgelände aufhalten dürfen - und auch unter 18 Jahren nichts in der Bar verloren haben.

Ein Sicherheitsdienst kontrolliert die Ausweise und die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes.
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