Zehn in vier Wochen

Hans Walter. Bild: rpp
Lokales
Kastl
04.04.2015
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Seit rund vier Wochen steht Hans Walter an der Spitze der Kastler CSU. Bei seiner Wahl hatte der neue Vorsitzende die Mitglieder-Werbung als Ziel vorgegeben. Beim Fischessen des Ortsverbandes vermeldete er bereits erste Erfolge.

Seit seinem Amtsantritt sei die Mitgliederzahl um zehn auf 89 Personen angestiegen, verkündet Hans Walter im Florianheim, in dem der Ortsverband Bratheringe und marinierten Fisch servierte. Mittelfristig werde angestrebt, die 100er-Marke zu knacken. Die Grundstimmung im Ort sei gut. "Wir wollen nicht nur reden, sondern auch machen", betonte der Vorsitzende.

Historische Bilder für Schau

In diesem Zusammenhang verwies er auf die weiterhin angebotene "Bür-gerinfo" sowie den geplanten Christkindlmarkt im Dezember. Nach der Krippenausstellung 2013 planen Junge Union und CSU dafür nun eine Fotoausstellung mit historischen Aufnahmen. Laut Walter sind schon rund 100 Bilder vorhanden. Es werden aber noch weitere benötigt. Daher ging an die Besucher die Bitte, zu Hause nach alten Fotos sowie nach Zeitungsartikeln aus den 1950er bis 1970er Jahren zu suchen. Gedacht sei an Aufnahmen aus dem Alltag, den Berufen, von Einweihungen und Großveranstaltungen. Wer Bilder zur Verfügung stellen möchte, soll sich bei Hans Walter melden. Die Fotos werden selbstverständlich zurückgegeben. Eigentlich wollte Bürgermeister Josef Etterer der Verabschiedung des neuen Haushalts im Gemeinderat nicht vorgreifen, Näheres gebe es in der Bürgerversammlung am 28. April, ein paar der geplanten Investitionen stellte er den Zuhörern dann doch vor. Eine betrifft den Breitbandausbau. Die Kommune könne für den weiteren Ausbau der schnelleren Internetverbindung mit einer 80-prozentigen Förderung rechnen. Ziel sei, das ganze Gemeindegebiet zu versorgen, auch kleinste Orte und Weiler. Wo das mittels Kabelverzweiger oder durch direkte Glasfaseranschlüsse gelöst werde, stehe noch nicht endgültig fest. Jedoch werde sich die Leistung verdoppeln oder zumindest bei 30 Megabits pro Sekunde liegen.

Durch den Beitritt Kastls zur Kulmregion und zur Steinwald-Allianz ergeben sich laut Etterer mehr Förderungsmöglichkeiten. Mittel des Freistaates könnten so beim Kernwegenetz fließen. Dabei werde der Ausbau untergeordneter Straßen gefördert, die den Anschluss an andere Gemeinden schaffen. Die vorhandenen Wege könnten dadurch an die Anforderungen des Schwerlastverkehrs mit den größeren Fahrzeugen und Maschinen angepasst werden. Der Gemeinde stehe dafür eine Million Euro für 30 Jahre zur Verfügung. Sie habe den Bedarf bereits angemeldet. Allerdings räumte Etterer ein: "Es könne niemand genau wissen, welche Straßen in 30 Jahren die bedürftigsten sein werden."

Brunnen sanieren

Für 236 000 Euro saniert werden müssen die beiden Brunnen, in die nach der neuen Gesetzgebung beim Wasserrecht kein Oberflächenwasser mehr eingebracht werden darf. "Die Laufzeit unserer Genehmigung ist abgelaufen", erklärte Etterer. "Um das Wasserrecht um 20 Jahre verlängern zu können, müssen wir die gesetzlichen Vorgaben erfüllen." Eine Allianz mit umliegenden Gemeinden würde nur einen Aufschub bedeuten, bis deren Wasserrecht erneuert werde.
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