Alpenverein ergänzt Geländer und Beleuchtung:
Schweppermannsburg ist jetzt auch abends nutzbar

Das rund 300 Quadratmeter große Gelände über den Gewölben im Innenhof der Pfaffenhofener Schweppermannsburg ist vom Alpenverein abgesichert worden: Damit kann es jetzt auch bei Abendveranstaltungen genutzt werden. Bild: jp
Politik
Kastl
21.05.2016
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Die Schweppermannsburg in Pfaffenhofen war bislang für Abendveranstaltungen tabu. Das gilt künftig nicht mehr: Der Alpenverein hat hier nachgebessert.

Die Schweppermannsburg gehört dem Amberger Alpenverein. Sie wird jetzt als Veranstaltungsort aufgewertet - diese Information gab es in der jüngsten Marktratssitzung. Bisher durfte das Gelände oberhalb der Gewölbe, über das auch der Zugang zum Burgfried führt, bei Abendveranstaltungen nicht genutzt werden: Hier bestand Absturzgefahr.

Nachdem der Alpenverein jetzt entsprechende Schutzgeländer an Burgmauer und Treppe angebracht hat und auch eine ausreichende Beleuchtung vorhanden ist, steht das rund 300 Quadratmeter große Gelände jetzt auch abends zur Verfügung. Die bislang gültige Auflage aus dem Jahr 2011 wird gestrichen: Das hat der Gemeinderat beschlossen.

Unverändert bleibt, dass hier maximal 800 Besucher zugelassen sind. Bei Veranstaltungen mit jungem Publikum und Alkoholausschank muss ein entsprechender Ordnerdienst eingerichtet werden.

Aus dem Kastler MarktratAuf Vorschlag des Gartenbauvereins und mit Zustimmung des Marktrats nimmt Kastl am Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft/Unser Dorf soll schöner werden" 2016 bis 2019 teil.

Auch einige Bauanträge lagen dem Kastler Gemeinderat in seiner Mai-Sitzung vor. Einer davon war der von Andreas Schulte: Er will das ehemalige Scharf-Haus in der Hohenburger Straße sanieren und dabei Fassade, Fenster und Haustüren erneuern. Da hier Ensembleschutz besteht, erhielt er für sein Vorhaben die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis.

Der Zeltplatz oberhalb des Freibads wird immer mehr frequentiert - vor allem von Personengruppen, die die sanitären Anlagen der Freizeiteinrichtung nutzen und auch Strom und Wasser beziehen. Der Markt Kastl hat deshalb eine Zeltplatzsatzung erlassen, die auch das Finanzielle regelt: Pro Person und Tag ist eine Benutzungsgebühr von 2,50 Euro fällig. Ab 40 Personen gibt es eine Einzelfallregelung. Berechnet wird die tatsächliche, nicht die (häufig abweichende) gemeldete Besucherzahl.

Der Wasserleitungsbau in Reusch schreitet voran, wie Bürgermeister- Stefan Braun berichtete. Vereinzelt stoße man dabei auf Felsen. Man hoffe, die Verbindungsstraße nach Hausen bald wieder für den Verkehr freigeben zu können. (jp)
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