Bürgerversammlung in Kastl
Schicksal der Burg weiter unklar

Politik
Kastl
22.03.2016
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Bei der Bürgerversammlung in Kastl forderte Hermann Kucharski vehement von Bürgermeister Stefan Braun und vom Freistaat Bayern eine baldige Belegung der Klosterburg.

Außerdem wollte er wissen, wie es derzeit mit den Asylbewerbern in Kastl aussieht und welche Schritte die Marktgemeinde unternimmt, damit ihr Marktplatz attraktiver wird.

Stefan Braun sagte, dass auch er nichts über das weitere Schicksal der Kastler Klosterburg wisse. Dies liege in den Händen der Immobilien Bayern. Derzeit lebten rund 40 Flüchtlinge in Kastl. Weitere Unterkünfte würden gesucht. Für den Marktplatz plane man einen Ideenwettbewerb.

Eine weitere Frage war, wie es mit dem geplanten Heizkraftwerk weitergehen soll und ob dazu konkrete Planungen vorliegen. Dazu berichtete Braun, dass sich ein Investor gefunden habe. Das Heizwerk soll auch das neue Feuerwehrzentrum und weitere Gebäude versorgen. Im April soll dazu eine Interessentenversammlung stattfinden. Man rede von einer Millionen-Investition mit einer Leistung von rund 500 kw.

Eine Frage galt der Wasserleitung in Reusch. Diese wird im Zuge von Erdarbeiten der Bayernwerke gleich mit saniert. Dies bestätigte der Bürgermeister und teilte gleichzeitig mit, dass dann die Ortsdurchfahrt Reusch bis zum Ende der Bauarbeiten gesperrt bleibe.

Aus der Kastler BürgerversammlungDie Dorferneuerung in Deinshof erscheint offensichtlich manchem zu teuer - da die Kosten satzungsgemäß auf die Teilnehmer umgelegt werden.

In Utzenhofen gibt's die wenigsten Probleme: Lediglich der geplante Sichtschutz am Friedhof mit Laubbäumen fand wenig Zustimmung.

In Pfaffenhofen wurde die fehlende Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B 299 aus Richtung Neumarkt beim Bushäuschen in Pattershofen kritisiert. Diese wurde aber gerade bei einer Verkehrsschau so beschlossen.

Ein weiteres Pfaffenhofener Thema war die geplante Dorferneuerung, bei der der Platz vor Kirche und Gasthaus neu gestaltet wird.

Der Burgfelsen in Pfaffenhofen soll gesichert und von losem Material befreit werden. Dazu hat sich die Amberger Bergwacht bereiterklärt.

Die Bürger von St. Lampert bekommen jetzt bei der Breitbandverkabelung das Glasfaserkabel ins Haus verlegt, da sich ein sogenannter Anschlusspunkt nicht rentiert.

Ferner will man den Bewuchs an einigen Regenrückhaltebecken beseitigen, damit das Wasser wieder zurückgehalten wird und nicht über die Straßen abfließt.

In Dettnach soll endlich die Straße nach Wolfsfeld saniert werden - ein Wunsch, der die Gemeinde ordentlich Geld kostet. (jp)
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