CSU-Abgeordneter Harald Schwartz contra Container und pro Klosterburg
Seit Dezember dran

Politik
Kastl
27.09.2016
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Kastl/München. Seit Dezember stand der CSU-Landtagsabgeordnete Harald Schwartz in intensivem Kontakt mit Finanzminister Markus Söder, um die Folgenutzung der Kastler Klosterburg als Ausbildungsstandort der Polizei (AZ berichtete) möglich zu machen. Dieses Detail und noch weitere Hintergründe verriet am Dienstag eine Pressemitteilung aus dem Büro von Schwartz.

Demnach war der Ausgangspunkt, dass der Abgeordnete von Plänen erfuhr, wonach der Standort der Bereitschaftspolizei in Sulzbach-Rosenberg ausgebaut werden müsse, weil man dort mehr Plätze benötige. Die dafür angedachte reine Containerbauweise stuft Schwartz aber als "teuer und immer nur eine vorübergehende Option" ein. "Vor allem wenn man im selben Landkreis eine große Liegenschaft des Freistaats hat, die leer steht und teuer unterhalten werden muss." Daher habe er "mit dem Ziel der anteiligen Beschulung der neuen Polizeischüler in der Klosterburg" Kontakt mit den Ministerien, den Verantwortlichen bei der Polizei und im Landtag aufgenommen. Schwartz betont, dass trotz der Nutzung der Klosterburg die Anzahl der Polizeischüler am Standort Sulzbach-Rosenberg steigen wird. "Es profitieren also sowohl Sulzbach-Rosenberg als auch Kastl."

Die wesentlichen Eckpunkte der Nutzung der Klosterburg hat Söder laut Schwartz bereits auf den Weg gebracht. "Die Entscheidung über die Finanzierung aber muss erst noch im Haushaltsausschuss fallen." Er habe hier jedoch schon vorgearbeitet, wird Schwartz zitiert: "Ich befinde mich bereits in intensiven Gesprächen mit dem Vorsitzenden des Haushaltsausschusses, Peter Winter. Dabei bin ich guten Mutes, dass die Finanzierung zumindest mit der CSU-Mehrheit beschlossen wird."
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