Fachhochschule kommt nach Kastl
Polizei zieht in die Burg ein

Jetzt erstrahlt die Kastler Klosterburg bald wieder in neuem Glanz, wenn nach zehn Jahren Leerstand die Polizeifachhochschule einzieht und das imposante Gebäude mit Leben erfüllt. Bild: jp
Politik
Kastl
15.10.2016
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Die Unterbringung der Polizeifachhochschule in der Kastler Klosterburg war eine der besten Nachrichten für die Zukunft des Ortes. Bürgermeister Stefan Braun erläuterte seinen Markträten die derzeitige Situation.

In der Gemeinderatssitzung gab Bürgermeister Stefan Braun bekannt, dass Staatsminister Markus Söder auf dem CSU-Bezirksparteitag in Roding sagte, dass die derzeit in Sulzbach-Rosenberg beheimatete Polizeifachhochschule in die Kastler Klosterburg verlagert wird.

"Wichtigste Entscheidung"


"Dies ist", lobte der Bürgermeister, "eine der wichtigsten Entscheidungen für die Zukunft des Marktes Kastl von einem Ministerium, dem Heimatministerium, das diesen Namen wirklich verdient." Die Polizei wird alle drei Gebäude - Mädcheninternat, Klosterburg und das Lehrergebäude mit über 100 Studierenden belegen und damit die Klosterburg nach zehn Jahren Leerstand wieder mit Leben erfüllen. Lediglich der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags muss noch zustimmen. Die Sanierungs- und Umbauarbeiten sollen dann zügig begonnen werden. Braun dankte den politisch Verantwortlichen für die Unterstützung und die Genehmigung des Projekts. "Den Sulzbach-Rosenbergern wurde nichts weggenommen, da dem Vernehmen nach dort eine weitere Hundertschaft aufgestellt wird", meinte der Bürgermeister.

Nach dieser frohen Kunde ging es mit der allgemeinen Tagesordnung weiter. Hedwig Weigert wurde der Umbau der Pferdestallungen am Mennersberg wie vorgesehen genehmigt. Der Regionalplan Oberpfalz-Nord, bezüglich Windkraftanlagen im Gebiet östlich von Giggelsberg und nördlich von Ehringsfeld, wurde mit der sogenannten 10-H-Regelung weitergeben, die auch bei Bedarf die Möglichkeit eines gesonderten Bebauungsplans Windkraft weiter offen lässt. Dem Markt Lauterhofen wurde von Kastl als Träger öffentlicher Belange der Bebauungsplan Hohe Birke an der Autobahnanschlussstelle Alfeld genehmigt.

Neue Wasserbeiträge


Hinsichtlich der Refinanzierung der Aktivkohlefilteranlage der Wasserversorgung Kastl hat sich der Marktrat gegen eine Wasserpreiserhöhung auf 1,80 Euro pro Kubikmeter ausgesprochen. Es wird ein Verbesserungsbeitrag erhoben. Er beträgt ab 2017 pro Geschoßfläche 1,87 Euro, pro Grundstücksfläche 0,36 Euro bei einem Wasserpreis von 1,17 Euro pro Kubikmeter. Bei Neubauten gelten folgende Werte: Geschoßfläche 6,08 Euro und Grundstücksfläche 1,17 Euro.

Das Umsatzsteuergesetz hat sich auch für Leistungen der Gemeinde geändert. Bürgermeister Stefan Braun wurde vom Gemeinderat ermächtigt, die passenden Erklärungen gegenüber der Finanzverwaltung abzugeben.

schließt sich der Petition des Marktes Hohenburg an, der eine gerechtere Ausgleichszahlung für die Anrainergemeinden am Truppenübungsplatz durch den Bund fordert. Bisher erhalten nur die Gemeinden Velburg und Hohenfels diese Zahlungen. In die Städtebauförderung für 2017 wurden nur die bereits vorgesehenen und beplanten Maßnahmen eingestellt. Zum Beispiel der der Weg Hohenburgerstraße - Pfistermühlkapelle.

Ausrüstung für Bauhof-Lkw


Der Bauhof erhält für den neuen MAN-Lkw eine variable Brücke und einen Kran für rund 60 000 Euro. Rund 5000 Euro kostet ein Sauerstoffmessgerät für die Kastler Kläranlage. Zum Abschluss teilte Bürgermeister Braun mit, dass die Bauarbeiten am Feuerwehrzentrum gut voran gehen. So habe man die Versorgungsleitungen im Außenbereich verlegt und mit dem Innenausbau des Obergeschosses (Strom und Sanitär) begonnen. Im Untergeschoss werden die Stromleitungen verlegt.
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