Großräumige Umleitungen rund um Kastl
Kurz vor der Vollsperrung

So eng geht's derzeit in Kastl zu. Am Montag herrscht dann Ruhe - wegen der Vollsperrung der Ortsdurchfahrt.
Politik
Kastl
28.07.2016
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Die Vollsperrung der B 299 im Bereich der Ortsdurchfahrt von Kastl ab Samstag wirft ihre Schatten voraus: Es werden bereits großräumige Umleitungen eingerichtet.

Bereits ab St. Lampert bis Pfaffenhofen beginnen die Bauarbeiten am Montag an der B 299. Die Bundesstraße bekommt eine neue Teerdecke und eine Oberbau-Verstärkung. Deshalb ist sie in diesem Abschnitt für voraussichtlich drei Wochen gesperrt.

Zugang barrierefrei


In Kastl selbst wird der erste Bauabschnitt mit einer Länge von rund 450 Metern von der Badbrücke bis zum Hotel Forsthof in Angriff genommen. Die Bundesstraße wird hier total erneuert. Auch die im Untergrund verlaufenden Kanal- und Wasserleitungen werden saniert. Außerdem werden die gemeindlichen Gehwege erneuert. Zudem sorgen sogenannte Buscaps für einen barrierefreien Zugang für den Personennahverkehr. Die Vollsperrung in Kastl dauert voraussichtlich bis zum Ferienende, da dann wieder rund 100 Buskinder in die Schule nach Amberg und Ursensollen müssen, wie Bürgermeister Stefan Braun sagte.

Die Gesamtmaßnahme einschließlich der Sanierung in Pfaffenhofen kostet rund 1,2 Millionen Euro. Die Gehwegsanierung schlägt mit rund 150 000 Euro zu Buche. Da jetzt die Bauarbeiten in Lauterhofen pünktlich fertig wurden, ist folgende Umleitung nach Amberg aus Richtung Neumarkt geplant: Lauterhofen-Schwend-Schwenderöd-Ursensollen und umgekehrt.

Regelung aufgehoben


In Richtung Lauterachtal geht es entweder bis zum sogenannten Prönsdorfer Kreisel und Utzenhofen - oder über Wolfersdorf Richtung Utzenhofen. Für Kastl wurde für den innerörtlichen Verkehr die Anliegerregelung in der Klosterbergstraße aufgehoben. Bei einem Ortstermin an der Baustelle in Kastl erläuterte Bauoberrat Stefan Noll vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach Bundestagsabgeordnetem Alois Karl und Bürgermeister Stefan Braun die vorgesehenen Maßnahmen.

Teil zwei folgt 2017


Beide Politiker betonten, dass der Ausbau nur möglich ist sei, weil die Bundesregierung und das Land Bayern zusätzliche Mittel für die Sanierung und den Ausbau der Verkehrswege zu Verfügung gestellt hätten. Am Ende baten sie die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Behinderungen und vor allem auch die Kastler für Verständnis für die Unannehmlichkeiten, die angesichts der Vollsperrung auf sie zukommen.

Für 2017 ist der weitere Ausbau vom Forsthof bis zur Lauterachbrücke in der Ferienzeit geplant - was eine erneute Vollsperrung bedeutet.
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