Verkehrsbehörde reagiert auf Forderungen
Tempolimit auf der B 299 kommt

Politik
Kastl
10.03.2016
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Seit einiger Zeit wird eine Geschwindigkeitsbegrenzung beim Buswartehäuschen an der B 299 in Pattershofen gefordert. Die Verkehrsbehörde des Landratsamts hat nun darauf reagiert.

Dadurch kam das Thema in der jüngsten Gemeinderatssitzung zur Sprache. Die Kreis-Verkehrsbehörde hat dazu einige Maßnahmen beschlossen. Dazu gehört, dass die Geschwindigkeit aus Richtung Kastl wird auf 70 km/h begrenzt wird. Aus Richtung Neumarkt warnen künftig Schilder mit Schulbus und Kindern vor Personen, die hier die Straße überqueren. Der Seitenstreifen an der Einmündung wird befestigt, damit die Bushaltestelle gefahrlos zu erreichen ist.

Die Eon-/Bayernwerke verlegen ihre 20 KV-Leitung Richt-Flügelsbuch in die Erde. Deshalb wird die Kreisstraße im Bereich Reusch aufgegraben. Dies bietet der Gemeinde die Gelegenheit, die veraltete Wasserleitung in diesem Bereich zu erneuern und ein Leerrohr für eine DSL-Leitung zu verlegen. Dazu ist eine Vollsperrung der Kreisstraße im Bereich Reusch ab dem Frühjahr notwendig.

ist Teil der sogenannten Infrastruktur GmbH, der die südlichen Gemeinden des Landkreises und die Stadt Amberg angehören. Sie tritt beispielsweise als Anbieter für Breitbandprojekte auf. Die Gemeinden bleiben dadurch Eigentümer der Breitbandnetze.

Ein Ideenwettbewerb soll die Neuentwicklung des Kastler Marktplatzes fördern: Auch darauf wurde im Rat hingewiesen. Die Bewerbungsfrist für die neue Klärwärterstelle läuft bis Dienstag 15. März.

Zum Schluss stellte Bürgermeister Stefan Braun fest, dass Kastl die Entwicklung von der Erd- hin zur Urnenbestattung vor einigen Jahren vorausgesehen habe. Inzwischen werde bei mehr als der Hälfte aller Sterbefälle eine Einäscherung gewählt. Damit sind laut Braun die Ausgaben für die Urnenwände in den Gemeinde-Friedhöfen sinnvoll angelegtes Geld.

Aus dem GemeinderatZwei Bauanträge hat der Gemeinderat genehmigt. Familie Töpfer darf ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage am Schneiderberg/Pfaffenhofen im Freistellungsverfahren errichten. Familie Graml-Müller bekam grünes Licht für den Umbau ihres Wohnhauses in Wolfsfeld und eine Änderung des Daches (Schleppgauben).

Georg Lutter wurde als 1., Thomas Wiesend als 2. Kommandant der FFW Wolfsfeld bestätigt.

Fördergelder hat der Rat entsprechend der bestehenden Richtlinien an die Vereine verteilt, die einen Zuschuss beantragt hatten. TuS: 1960 Euro für Jugendförderung; DJK Utzenhofen: 3630 Euro für Jugend und Investitionen; Trachtenverein: 317 Euro für Jugend; Schützengesellschaft: 2275 Euro für Investitionen.

Die Jahresrechnung 2015 ist abgeschlossen. Das Ergebnis sind 3,8 Millionen Euro für den Verwaltungs- und 1,57 Millionen Euro für den Vermögenshaushalt. Der Rechnungsprüfungsausschuss hatte nichts einzuwenden.

In der vorangegangenen nichtöffentlichen Sitzung hat das Gremium beschlossen, dass der Markt der Familie Kiener ein Grundstück beim Nettomarkt abkauft. (jp)
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