Zum Jubiläum Frühschoppen mit Minister
SV bläst Söder den Marsch

Bayern ist stark, daran ließ Finanzminister Markus Söder keinen Zweifel bei seinem Auftritt beim Frühschoppen des SV Lauterhofen. Bild: jp
Politik
Kastl
12.07.2016
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Begleitet vom bayerischen Defiliermarsch zog Finanzminister Markus Söder ins Festzelt des SV Lauterhofen ein. Diese Klänge seien ja eigentlich dem Ministerpräsidenten vorbehalten, merkte der Ehrengast des politischen Frühschoppens verschmitzt an. Aber damit komme er emotional schon zurecht.

Lauterhofen. Anlässlich des 40- jährigen Bestehens des SV Lauterhofen war Minister Markus Söder Festredner bei einem politischen Frühschoppen. Dort lobte er seinen Staatssekretär und CSU-Bezirksvorsitzenden Albert Füracker als umtriebigen Verantwortlichen, der auf "seine Oberpfalz" schaue. MdB Barbara Lanziger würdigte er für ihr soziales Engagement.

In seiner Ansprache forderte Söder, dass die Grenzen Deutschlands wieder ausreichend geschützt werden müssten. Dem Multi-Kulti der Grünen erteilte er eine Absage. Die "bunte" Claudia Roth und der Schrecken aller bayerischen Friseure, Anton Hofreiter, hätten die Vorstellung, dass wir uns ändern müssten. Nein - lautete die Antwort des Ministers: Unsere Werte gehörten mit zur Integration dieser Menschen, wenn sie in unserem Land leben wollen. Immerhin gebe Bayern rund fünf Milliarden Euro für die Integration der Flüchtlinge aus, betonte Söder - also mehr, als verschiedene Ministerien zusammen als Budget hätten.

Der Minister lobte die Wirtschaftskraft und den Fleiß der Bürger im Freistaat. Bayern sei nicht der Marienplatz in München oder der Hauptmarkt in Nürnberg, sondern der große ländliche Raum. Und diesen wolle die Staatsregierung durch Strukturverbesserung noch leistungsfähiger machen. Ein Dorn im Auge ist Söder der Länderfinanzausgleich. In diesem System müsse Bayern wieder sieben Milliarden Euro für Länder wie Berlin oder Bremen zur Verfügung stellen - Länder, die nicht mit Geld umgehen könnten.

Zum Schluss betonte der Minister, dass es zwischen der Oberpfalz und Franken fast keinen Unterschied gebe. Die Fastnacht in Franken in Veitshöchheim zeige dies jedes Jahr. Und er selbst habe jetzt einen Oberpfälzer in seine Familie aufgenommen: einen jungen Hund aus einem Zwinger in Trautmannshofen.
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