Bütt von der „Putzbagage“
Büttenrede bei der Faschingsfete der Kastler Hubertus-Schützen

Das Pressather Prinzenpaar Stefan II. und Magdalena I. überreichte Faschingsorden für die Büttenrednerin Margit Stich (von links), Bürgermeister Josef Etterer (rechts) und Organisator Lukas Haberkorn (hinten Zweiter von rechts). Vorne das Kinderprinzenpaar Simon I. und Linda I. Bild: ask
Vermischtes
Kastl
09.02.2016
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Bei der Faschingsfete der Kastler Hubertus-Schützen verkündete "Erna" ihre Dorfnachrichten. Da erfuhr der Kastler die wirklich wichtigen Neuigkeiten über Schiffahrten auf der Toilette, "Klein-Mödlareuth" und den Biernotstand.

Lukas Haberkorn führte stellvertretend für den verhinderten Vorsitzenden Wolfgang Raps die Gäste im neuen Schützenhaussaal durch das Programm. Höhepunkt des Abends war unbestritten die Büttenrede von "Erna", alias Margit Stich. Mit ihrer "Putzbagage" berichtete sie aus dem Dorfleben.

So wusste sie von einem Grenzkonflikt mitten in Kastl zu berichten: Um den Nachbarn fernzuhalten, erfolgte nun sogar ein Mauerbau und über eine Umbenennung von Kastl in "Klein-Mödlareuth" wurde auch schon nachgedacht.

Weiterhin erzählte sie eine Episode von einer Schifffahrt des Frauenbunds auf dem Brombachsee bei der drei Damen den Ausstieg verpassten, weil sie auf der Toilette saßen. Da das Schiff bereits wieder abgelegt hatte, als die Damen wieder an Deck kamen, musste der Kapitän den Trimaran wenden und nochmals anlegen. In einem weiteren Bericht ging es um die Flucht einer "hohen Kastler Persönlichkeit", die zwar Glückwünsche und Fresskörbe zu ihrem runden Geburtstag in Empfang nahm, anschließend aber sofort flüchtete und die Gratulantenschar alleine stehen ließ. Auch von Komplikationen bei den letzten beiden Paintfesten wusste "Erna" zu berichten: Weil in der Gefriertruhe ein Fass Bier ausgelaufen war, entschied man sich, beim nächsten Fest eine Schankanlage zu installieren. Diese gab aber schon nach dem ersten Fass den Geist auf, so dass wieder "Biernotstand" herrschte. Im heißen Sommer 2015 fand in Kastl eine Dauer-Pool-Party statt. Leider gab es dort einen "Schwerverletzten", weil er sich gerade dann mit einem Hechtsprung abkühlen wollte, als das Wasser abgelassen war.

Bei den Exerzitien im Johannistal passte plötzlich der Zimmerschlüssel eines Teilnehmers nicht mehr. Erst nach einem langen Brimborium zu später Nachstunde stellte man fest, dass er sich in der falschen Etage befand.

Auch der Tanz der Prinzenpaare und der Auftritt der Gardemädchen gehörten zum anspruchsvollen Programm. Im Anschluss wurden die Faschingsorden verliehen. Auch Bürgermeister Josef Etterer, einige Gemeinderäte, Mitglieder des Pressather Faschingsvereins mit seinem Präsidium, Prinzenpaar, Kinderprinzenpaar und die Faschingsgarde waren dabei.
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