Burnout-Party der Kastler Fun-Biker
Kühler Start, heiße Fete

Die Ghostriders im Burnout-Käfig zogen mit ihren Stunts zahlreiche Zuschauer an. Bilder: jp (2)
Vermischtes
Kastl
17.08.2016
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Diesmal hatten es die Fun-Biker mit ihrer Burnout-Party nicht so toll erwischt. Der verregnete Freitag hielt einige Motorradfreunde davon ab, nach Kastl zu fahren.

Für den Rest des Wochenendes kamen aber trotzdem zahlreiche Bikerfreunde aus ganz Bayern. Die ganze Woche über hatte der Stammtisch alles hergerichtet, Zelt und Toilettenanlage aufgebaut, Essen und Getränke besorgt. Die dennoch etwas unterkühlte Stimmung am Freitagabend heizte DJ Ernie dann mit heißer Musik auf. Am Samstag gab's zur Stärkung Sau am Spieß, zubereitet von Flo Reindl. Nachmittags begrüßte Bürgermeister Stefan Braun die Gäste: Freunde und Motorrad-Vereine aus ganz Bayern schlugen ihre Zelte am Badberg auf.

Dicht umlagert war der Burnout- Käfig, in dem einige Waghalsige Reifen zum Platzen oder Brennen brachten. Dazu hatten die "Burning Bastards" extra ihre speziellen Maschinen mit nach Kastl gebracht. Beim Reifenwechselstand von Martin Geitner herrschte entsprechend reger Betrieb. Preise und Pokale übergaben die Vorsitzenden Flo Reindl und Six Niebler für die stärkste Truppe und die weiteste Anfahrt. Letztere hatte diesmal Emanuel aus Udine in Italien mit rund 700 Kilometern. Aber auch der Motorradverein scharfes Eck bei Bad Kissingen und die Gorgie Fighters aus Dingolfing hatten einen weiten Weg. Die Pokale für die größte Gruppe gingen an die Motorradfreunde aus Nabburg, Greißelbach bei Neumarkt und Dingolfing.

Die Hardrockband Fallacy aus dem Mittelfränkischen gab allen kräftig was auf die Ohren. Die Mitternachtsshow war wieder ein Hingucker, bei der nicht nur mancher Biker, sondern auch zahlreiche Kastler Stielaugen bekamen. Am nächsten Morgen hieß es dann nach einem Frühstück zusammenpacken und ab die Post. Die Fun-Bikers bedankten sich ausdrücklich bei der geduldigen Kastler Bevölkerung dafür, dass sie das Spektakel, das aufgrund des Westwinds weit zu hören war, ausgehalten hat. Auch die An- und Abfahrt der Motorräder durch die Baustellen-Umleitungen dürfte manchen Anwohner genervt haben. Der Erlös des Fests geht wieder an einen sozialen Zweck.
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