Ein Film für Plankstetten

Die Filmemacher Robert Neuber (links) und Hans Walter (rechts) mit ihrem Auftraggeber Abt Beda Sonnenberg (Zweiter von links) und dem Bischof von Eichstätt, Dr. Gregor Maria Hanke. Bild: hfz
Vermischtes
Kastl
09.01.2016
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Kastl/Plankstetten. Hans Walter und Robert Neuber werden immer mehr zu Spezialisten für Klosterfilme. Ihr Werk über die Geschichte des Klosters Speinshart hat inzwischen einen Ruf, der bis nach Plankstetten in Niederbayern reicht. Von dort gab es die Anfrage. Der Abt des Benediktiner Klosters, Beda Sonneberg , möchte für seine Abtei einen virtuellen Fremdenführer entwickeln lassen. Für diese Aufgabe hat er den Filmemachern Walter und Neuber den Auftrag erteilt.

Nach zahlreichen Gesprächen mit Abt Dr. Beda Sonnenberg erarbeitete Professor Dr. Dieter Meiller von der OTH Weiden/Amberg mit Neuber und Walter ein Konzept, für das es vom Kloster bereits im vergangenen Oktober den Zuschlag gab. "Wir haben uns gegen eine namhafte Agentur durchgesetzt", sagt ein zufriedener Hans Walter. Seither arbeiten Neuber und er an der Umsetzung.

Bereits zum Volkstrauertag drehten die Filmemacher, wie die Mönche unter anderem ihrer gefallenen Mitbrüder während der Weltkriege gedachten. Am zweiten Advent stand der Adventmarkt, am zweiten Weihnachtsfeiertag die Priesterweihe mit Bischof Dr. Gregor Maria Hanke zum Dreh an. Die Dreharbeiten werden tageweise das ganze Jahr im Kloster und der dazugehörenden Biolandwirtschaft weitergehen. "Am Ende soll so eine virtuelle Führung durchs Kloster in zwei Rundgängen entstehen, die dem Gast den geistlichen Aspekt und die nachhaltigen Bereiche ,Glauben' und ,Handeln' vorstellt", sagt Walter.

Die Führung soll in Form einer App auf einem Tablet-PC zugänglich sein. Auf einem Übersichtsplan sind die Stationen markiert, farbig einem der beiden Rundgangsteile zugeordnet. An den Stationen zeigt eine Tafel oder eine Stele dem Besucher an, dass ein Film zu diesem Ort verfügbar ist. In den Filmen erkundet ein Besucher, dargestellt von einem Profi-Schauspieler, das Kloster, beginnend im Klosterhof. An den verschiedenen Stationen trifft er Gesprächspartner, die ihm Arbeits- und Lebensbereiche erläutern: Von Viehzucht bis Abt Maurus, von Staudengarten bis zum Tageslauf eines Benediktinermönchs.

An Stationen, für die kein Gegenüber zur Verfügung steht, spricht er mit einer Stimme aus dem Off. Die Filme sind drei bis fünf Minuten lang. Neben den Filmen verweisen Links auf weitere Informationen.
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