Gläubige pilgern von Kastl nach St. Lampert
Auf dem Weg der Emmausjünger

Auf biblischen Pfaden, begleitet von Spielszenen, wandelten die Teilnehmer des Emmausgangs von Kastl nach St. Lampert. Bild: hfz
Vermischtes
Kastl
31.03.2016
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Wie bei den Emmausjüngern vor 2000 Jahren gibt es auch heute viele Fragen nach dem "Warum, Gott?" Sie begleiteten die Teilnehmer des Emmausgangs von Kastl nach St. Lampert. Organisiert hatten ihn Kastler Jugendliche unter Leitung des Dekanats und der katholischen Jugendstelle in Neumarkt.

Viele Fragen im Kopf


Beim Abmarsch am alten Bahnhof in Kastl unterhielten sich zwei Jugendliche über das Geschehen in der Welt: Wie geht's wohl in Nordkorea weiter - und wie handelt Amerika? Sind in Syrien doch nicht alle Denkmäler und Tempel vom IS zerstört worden? Mit vielen Fragen im Kopf machten sich die rund 40 Personen auf den Weg. Am Friedhof in Kastl wurden sie von den zwei gespielten Emmausjüngern empfangen, die ihnen die Lage in Jerusalem und die Ereignisse in den letzten Tagen von Jesus schilderten. Sie verstanden nicht, warum er starb und warum nun sein Leichnam verschwunden war.

Da war sie wieder - die Frage nach dem Warum: Jesus, warum lässt du Krieg zu? Warum müssen Menschen fliehen? Doch, so die Botschaft an die Emmausgänger: Sie dürften sicher sein, Jesus hört uns und unsere Zweifel. Er kennt uns und unsere Situation. Auch er stellte am Kreuz die Frage: Warum, Gott, hast du mich verlassen? Am Karner in Pfaffenhofen wurde die Geschichte der Frau im Grab nachgestellt. Aus welchem Grund erschien der Engel ausgerechnet den Frauen - wo diese doch damals in der Gesellschaft nichts wert waren? Doch die Frauen legten als erstes im neuen Testament ein Glaubenszeugnis ab.

Gläubige sind nicht allein


Unterwegs trafen die Teilnehmer auch noch Propheten wie Jesaja und David. Angekommen in St. Lampert wurden die Gläubigen sensibilisiert, dass sie mit ihren Wünschen nicht allein sind. Persönliche Bitten und auch Dank wurden auf einen Zettel geschrieben, die Fürbitten in einen Krug geworfen und dieser in die Kapelle getragen. Alles, was sich auf dem Weg ereignet hatte, wurde im Evangelium der Emmausjünger zusammengetragen. Anschließend wurde noch ein Gottesdienst gefeiert, begleitet von der Gruppe Blue Walter unter Leitung von Bernd Roithmeier. Danach lud die Schönstattfamilie noch zum Zusammensein ein. Mit einem Ostermahl - Brot und Fisch - klang der Abend aus.
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