Goldkehlchen nehmen Zuhörer mit "Gefangenenchor" gefangen

Vermischtes
Kastl
05.08.2016
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Nicht nur eine Augenweide, sondern auch ein Ohrenschmaus war das Konzert der Goldkehlchen aus Lemberg in der Pfarrkirche. Der Frauenbund-Vorsitzenden Monika Fralix und Hauptorganisatorin Ilse Hauschild aus Warmensteinach hatten das Quintett nach einem Jahr Pause wieder nach Kastl geholt. Geiger Andrij Kuschnir sowie Oksana Kolomiyets, Lesia Stefanko, Iryna Plakhtii und Olena Nikolenko (von links) boten in ukrainischer Nationaltracht eine Stunde lang ein abwechslungsreiches Programm. Die Absolventen der Lyssenko-Musikakademie in Lemberg intonierten Volks- und Tanzmusik aus ihrer Heimat sowie bekannte Werke aus der Klassik, der Kirchenmusik und der Oper. Ihre Klasse zeigte sich bei den Chorsätzen "Lobpreisung Gottes" von A. Vedel, "Das Gebet" von E. Asiew und dem "Gefangenenchor" von G. Verdi. Mit der Baritonstimme von Andrij Kushnir bildeten die Sängerinnen eine homogene Klangeinheit. Sehr berührend trugen sie auch das "Largo" von G.F. Händel und "Halleluja" von L. Cohen vor. Ihren Gesang begleiteten sie selber auf Banduras. Die Stücke stellten die Musiker selber mit einer kurzen Inhaltsangabe und Hinweisen zu den Komponisten vor. Besonders eindrucksvoll gelangen der "Czardas" von V. Monti und die innige "Meditation" von J. Massenet aus der Oper "Thais". Am Ende des Konzerts imitierte Kuschnir dem Geigenstück "Die Lerche" des ukrainischen Komponisten G. Diniku das Vogelgezwitscher auf seiner Geige. Mit dem deutschen Volkslied "Guten Abend, gut' Nacht" beschloss das Ensemble seinen Auftritt. Als der Beifall nicht enden wollte, gab es als Zugabe "Wir wünschen viele gesunde und glückliche Jahre". Bild: jzk

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