Johannisfeuer mit Tauzieh-Wettbewerb
Gaudi mit Pflug-Zaicher und Bierstum-Moila

Vermischtes
Kastl
22.06.2016
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Bei der DJK Utzenhofen ziehen alle an einem Strick. Diesmal allerdings in unterschiedliche Richtungen - schließlich gab's zum Johannisfeuer auch einen Tauziehwettbewerb.

Utzenhofen. Zum dritten Mal richtet der DJK-Sportverein Utzenhofen das Johannisfeuer mit Seilzugwettbewerb am Sportplatz aus. Erstmals gab's im Wirlbach-Stadion auch einen Kindernachmittag mit buntem Programm: Ponyreiten, Spiele, Hüpfburg, Kinderschminken und Rundfahrten im Feuerwehrauto.

Fürs Reiten standen die Kinder Schlange. Die Natur-Reitschule Kristina Berner aus Gunzelsdorf stellte dafür acht Pferde und Ponys mit Führungspersonal zur Verfügung. Nach dem Schminken erkannten manche Eltern ihre Kinder nicht mehr: Sandra Polster, Johann Guttenberger und Nicole Borek zauberten den Kleinen erstaunliche Kunstwerke ins Gesicht. Sackhüpfen, Geschicklichkeitslaufen und die Hüpfburg boten reichlich Gelegenheit, sich auszutoben. Bevor das Johannisfeuer angezündet wurde, traten 23 Gruppen, darunter sechs Damenmannschaften zum Tauziehen an. Gekonnt führte Vorstandsmitglied Harald Meier als Moderator durch den Wettkampf, unterstützt von den beiden Schriftführerinnen Christina Fromm und Kathi Kerschensteiner.

Schon alleine die Namensgebung der Gruppen fand lachende Zustimmung der Zuschauer. Gekämpft wurde in der Vorrunde im Modus jeder gegen jeden mit jeweils zwei Zügen. Auch wenn die Damen kräftemäßig unterlegen waren, waren sie der Blickfang des Turniers - und wurden entsprechend lautstark von den Zuschauern angefeuert.

Manche Überraschung boten die fünf Durchgänge. Nicht immer siegte das Gewicht, auch Taktik und gute Vorbereitung brachten Erfolg. Bei den Herren siegten die Pflug-Zaicher vor den Baumschubsern und dem Ho-Ruck-Trupp. Bei den Damen wurden die Bierstum-Moila Erste, vor der FFW Utze und der Viehzuchtvereinigung Thonhausen/Darsberg. Die jeweils drei Bestplatzierten konnten sich Preise aussuchen: ein Spanferkel, 30 Liter Bier oder je zweimal 50 und 30 Euro.

Gegen 22 Uhr entzündete Jürgen Hiereth das Johannisfeuer. Bei angenehmer Wärme wurde dann noch lange gefeiert.
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