Kastler Einrichtung besteht seit einem Jahr
Rettungswache eine Erfolgsstory

Die BRK-Rettungswache Kastl besteht seit einem Jahr. Aus diesem Anlass führte Bürgermeister Stefan Braun die Rettungsspezialisten Tobias Haas, Florian Himmelhuber und Maximilian Nagler (von links) durch ihre künftigen Räume im neuen Feuerwehrzentrum. Bild: jp
Vermischtes
Kastl
21.10.2016
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Zum einjährigen Bestehen der Kastler BRK-Rettungswache bezeichneten Bürgermeister Stefan Braun und Wachleiter Florian Himmelhuber diese Einrichtung als Erfolg. Bei den BRK-Mitarbeitern stehe sie hoch im Kurs, weil diese in ihrem Domizil im alten Kastler Feuerwehrhaus von der Bevölkerung regelrecht verwöhnt werden: Kaffee-, Kuchenspenden und Brotzeiten sind keine Seltenheit.

Tendenz steigend


Die Zusammenarbeit mit dem Hausherrn, der örtlichen Feuerwehr, bei der man Montag bis Sonntag von 8 bis 20 Uhr stationiert ist, sei ausgezeichnet. Insgesamt haben die Mitarbeiter seit Eröffnung der Rettungswache am 1. Oktober 2015 über 750 Einsätze gefahren. Die Tendenz ist laut Himmelhuber steigend.

In Kastl waren es rund 100 Einsätze, in Lauterhofen 80, in Ursensollen 70, in Hohenburg und Birgland je 50. Der Rest verteilt sich auf Amberg, den Amberger und Neumarkter Raum und auch nach Mittelfranken rückten die Retter aus.

Appell an die Jugend


Es sei erfreulich, dass die Leitstellen in Amberg, Regensburg und Nürnberg die Kastler Sanitäter bei Notfällen rufen, betonte der Wachleiter. Insgesamt habe das Kastler Rettungsfahrzeug rund 33 000 Kilometer zurückgelegt, wobei Krankentransporte nach Amberg, Neumarkt und in weiter entfernte Kliniken daran einen großen Anteil haben. Insgesamt könne er eine sehr positive Bilanz ziehen, sagte Himmelhuber. Einen Wermutstropfen gebe es allerdings - bei der Bereitschaft jüngerer Menschen, die ehrenamtliche Aufgabe als Rettungssanitäter zu übernehmen.

Ein hauptamtlicher und ein ehrenamtlicher Spezialist als Team in einem Rettungswagen: Das ist die Idealvorstellung des Wachleiters. Bürgermeister Stefan Braun zeigte sich erfreut über die Bilanz der Kastler Rettungswache und lud die Rotkreuzler zu einer Besichtigung der künftigen Räume im neuen Feuerwehrzentrum ein. Es soll im Frühjahr 2017 bezugsfertig sein. Die BRK-Vertreter zeigten sich sehr angetan von der großzügigen Raumaufteilung und dem Platzangebot in der Fahrzeughalle. Vor allem die neue Terrasse zwischen Fahrzeughalle und Bauhof gefiel ihnen.
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