Kastler Marienheim feiert 60-Jähriges
Ein Hoch auf den Kindergarten

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Kastl
30.06.2016
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Für die Erwachsenen war dieser Geburtstag Anlass, zurückzublicken. Und die Kinder hatten einfach nur Spaß. Das Kastler Marienheim hat 60-jähriges Bestehen gefeiert.

Viele Besucher wollten dabei sein. In der Kastler Kindertagesstätte erlebten sie ein buntes und abwechslungsreiches Programm, gestaltet von den Kindern, und auch Gaumenfreuden.

Beeindruckend fanden viele die Fotoausstellung zur Geschichte des Kindergartens. Birgit Wiesend, die Leiterin der Einrichtung, und Ortsheimatpfleger Hermann Römer hatten sie auf 20 großen Tafeln zusammengestellt.

Höhepunkt war der Festgottesdienst vor dem Marienheim. In Vertretung des Oberzeller Ordens gratulierte die aus Freischweibach stammende ehemalige Generaloberin Verediana Dürr. Sie erinnerte daran, dass die Einrichtung einst von einem Konvent von sieben Schwestern betreut wurde. Diese Verbindung nach Kastl ist immer noch lebendig: Mit Dürr besuchten auch Justilla Weiß aus Umelsdorf und Irmgard König aus Deinshof die Feier. Die Ordensfrauen waren einst selbst Mitarbeiterinnen im Marienheim.

Die vielen Kinder hatten ihren Spaß auf der Spielstraße des Kreisjugendrings. Dicht umlagert war das Kinderschminken. Ebenso großen Beifall gab es für die gelungenen Sketche, die die Kinder zur Freude der Besucher aufführten. Bei der Tombola gewannen alle 1000 Lose.

Bis heute mit Schwestern verbundenSeine Ansprache zum Kindergarten-Fest stellte Pater Ryszard Kubiszyn unter das Thema "Lasst die Kinder zu mir kommen". Er erinnerte daran, dass es vor 60 Jahren Menschen gegeben habe, die aus Liebe zu Jesus die Voraussetzung für eine christliche Erziehung der Kinder schufen. Er dankte den Verantwortlichen, die seit der Gründung im Kindergarten tätig waren und es noch sind. Besonders galt dies für die Oberzeller Schwestern, die den Kindergarten bis 1985 betreuten.

Der Kastler Pfarrer freute sich, dass auch die früheren Geistlichen, Pfarrer i. R. Franz Schmid aus Hilpoldstein und Pfarrer Stefan Brand aus Abenberg mitfeierten. Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgten die Kinder unter Leitung von Bernd Roithmeier. Bürgermeister Stefan Braun überbrachte die Glückwünsche der Marktgemeinde und von Landrat Richard Reisinger. Dazu übergab er jeweils einen Scheck des Marktes und des Landkreises.

Braun hat einst selbst diesen Kindergarten besucht - was ihm gut getan habe, wie er sagte. Kurz ging der Bürgermeister auf die Geschichte des Marienheims ein. Er berichtete vom ständigen Wandel, mit dem diese Einrichtung aufgebaut und erweitert wurde. Dabei kündigte Braun an, dass die bereits mit der Regierung in Regensburg abgestimmte Planung der Generalsanierung des Kindergartens jetzt der Diözese Eichstätt vorgelegt werde. Dabei geht es um die Gewährung eines Zuschusses. (jp)
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