"Kaum zu glauben" geht in die Verlängerung: Zusatzvorstellungen
Feuerwerk der Überraschungen

Die Akteure auf der Bühne bieten im Stück "Kaum zu glauben" eine abwechslungsreiche und kurzweilige Vorstellung. Bild: rpp
Vermischtes
Kastl
17.11.2016
44
0

Die Kastler Laienspielgruppe lockte mit dem Stück "Kaum zu glauben" zahlreiche Theaterfreunde an. Wirklich kaum zu glauben ist der Ideenreichtum von Margret Prick, alias Margit Stich, den sie in diese Komödie hineingeschrieben hat.

Fast drei Stunden vergingen wie im Flug: Kurzweilig war der Abend, an dem sich die Charaktere immer wieder in lustige Situationen verwickelten. Margit Stich und Anton Boemmel spielten das eingefleischte und streitlustige Ehepaar Fink. Mit ihrer meisterlichen Mimik und der gekonnten schauspielerischen Gestik rissen sie das Publikum zu einer Lachsalve nach der anderen hin. Auch die anderen Mitwirkenden spielten wunderbar. Sei es die Postbotin Jutta Neugierg (Angela Schöcklmann), die mit ihrer Bequemlichkeit und Neugierde für Ärger sorgte oder das Liebespaar, das so manches Geheimnis lüften und bewältigen musste. Monika Stahl als Anni Schnitzler brillierte in ihrer facettenreichen Rolle als Metzgersgattin und Freundin von Bäurin Fink.

Förster Willi Baumer (Josef Raps), Wenzel Schnitzler (Reinhard Etterer) und Gärtner Heini Blüm (Rudi Schinner) hatten ihre liebe Not mit dem Maibaum und den streitenden Parteien von Untertal und Obertal. Ihre Frauen Anni Schnitzler (Monika Stahl) und Astrid Vogel (Martina Moller-Prischenk) unterschätzten sie aber doch.

Das Zusammenwirken von situationsgebundener Komik und Wortwitz steigerte sich in immer neue Wendungen und Überraschungen. Neuartiges Vokabular trieb den Zuschauern die Lachtränen in die Augen. Besonders in die Herzen der Zuschauer spielte sich Sebastian Brand als Sohn Korbinian Fink, der einiges geradebiegen musste und dabei von seiner Freundin Ronja Vogel (Verena Gmeiner) unterstützt, aber auch gedrängt wurde. Zusammen mit Margit Stich begann er über die Bühne zu twisten und tanzen. Erstmals waren in das Stück auch musikalische Elemente eingebaut: Den Liedtext für Sebastian Brand schrieb Margit Stich. Vertont wurde es mit Hilfe der "Troglauer Buam". Die Pausenzeiten verkürzte Musikant Klaus mit Evergreens und Stimmungsmusik. Mit diesem Stück übertraf die Theatergruppe alle bisherigen Aufführungen.

Die Veranstaltungen am Wochenende, 19. und 20. November, sowie am Freitag, 25. November, sind bereits ausverkauft. Einzelkarten gibt es eventuell noch an der Abendkasse um 19 Uhr. Aufgrund der starken Nachfrage werden zwei Zusatzvorstellungen am Samstag und Sonntag, 26. und 27. November, gegeben. Eintrittskarten dafür gibt es in der AXA-Wagner-OHG.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.