Sozialdienst katholischer Fateun stellt sich in Kastl vor
Kämpfer für Frauen und Familien

2. Bürgermeisterin Monika Breunig (links) und Andreas Otterbein freuten sich über den Besuch von Marianne Gutwein vom SkF. Bild: jp
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Kastl
16.03.2016
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Ein begeistertes Publikum hatte Marianne Gutwein, die Vorsitzende des Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), im Steinstadel. Unter dem Motto "Ladies First" hatten die CSU-Ortsverbände der Marktgemeinde unter Regie von Andreas Otterbein dorthin zu einem Kaffeeklatsch eingeladen.

Unter die rund 40 Besucherinnen verirrten sich auch einige Herrn der Schöpfung. 2. Bürgermeisterin Monika Breunig freute sich über den guten Zuspruch. Marianne Gutwein stellte die Arbeit des SkF für Menschen in Not in Stadt und Landkreis ausführlich vor. Das Angebot reicht von Hausaufgabenhilfe und Deutschförderung über Freizeitbetreuung, mobile Hausaufgabenhilfe, Kinderbetreuung der Nachbarschaftshilfe bis zur Begleitung nach dem Betreuungsgesetz und dem Pflege-Kinderdienst sowie Vormund- und Pflegschaften. Der SkF-Notruf für Frauen und Mädchen (09621/22 20 00) ist Tag und Nacht zu erreichen. Das Moses-Projekt ermöglicht anonyme Geburten. Auch auf die Geschichte des Verbands ging die Vorsitzende ein. 1900 wurde er als Verein vom Guten Hirten von Agnes Neuhaus gegründet und 1969 in Sozialdienst katholischer Frauen umbenannt.

Die etwa 130 Ehrenamtlichen leisten jährlich rund 20 000 Stunden. Dazu kommen derzeit 23 hauptamtliche pädagogische Fach- und Verwaltungskräfte in Voll- und Teilzeit.

Die jährlichen Gesamtausgaben von derzeit 700 000 Euro werden vom Bayerischen Sozialministerium und von den Kommunen bezuschusst. Die darüber hinaus benötigten Mittel müsse der Verein selbst aufbringen, betonte Gutwein.
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