Utzenhofener ziehen im Fackelschein zum Schwärz-Berg
Waldweihnacht in der Grotte

Unterwegs zur Grotte machten die Teilnehmer an Stationen mit weihnachtlichen Motiven Halt. Bild: aun
Vermischtes
Kastl
23.12.2015
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Utzenhofen. Mit rund 100 Kerzen erleuchtet war die Lourdes-Grotte bei der Waldweihnacht. Fast 300 Menschen beteiligten sich nach Schätzungen der Feuerwehr an der Lichterwanderung auf den Schwärz-Berg. Erneut fungierten Landvolk-Bewegung und Pfarrgemeinderat als Veranstalter.

Alle versammelten sich abends beim Dorfladen in der Ortsmitte, um dann gemeinsam bei Kerzenlicht und Fackelschein den Weg hinauf auf den Schwärz-Berg zu ziehen. In dieser besonderen Atmosphäre stimmten sich die Teilnehmer durch gemeinsames Singen, Beten, Geschichtenhören und Wandern auf ungewohnte, aber sehr besinnliche Weise auf die kommenden Festtage ein.

Diese Art der Weihnachtsfeier greift auf ein altes kirchliches Modell zurück, den sogenannten Stationengottesdienst. Auf dem Weg machten die Beteiligten an mehreren, mit weihnachtlichen Motiven geschmückten Stellen Halt, lauschten Geschichten, spannend vorgetragen von den Erzählern Sebastian Breunig, Gudrun Fischer und Irmgard Scharl, begleitet vom Blechbläser-Solisten Markus Grimmeisen aus Velburg. An der Grotte angekommen ließ er das Lied "Macht hoch die Tür" erklingen - als eindrucksvolles Trompetensolo. Eine kleine Andacht in der Grotte hielt Pfarrer Josef Kanovsky. Mit mehreren Weihnachtsliedern erfreute dabei die Chorgemeinschaft unter der Leitung von Maria Deinzer.

Bewusst hatte das Organisationsteam unter Regie von Irmgard Scharl mit Pfarrgemeinderat, KLB, KLJB, Feuerwehr, Kirwaleit und der Mutter-Kind-Gruppe das Waren- und Speisenangebot sowie das Programm weihnachtlich gestaltet. Alle Teilnehmer waren noch eingeladen zum geselligen Beisammensein am Grottenparkplatz, erhellt von den Scheinwerfern der Feuerwehr Utzenhofen.

Helfer bewirteten die Besucher gratis mit Glühwein, Kinderpunsch und Lebkuchen. Freiwillige Spenden für Flika, den Förderverein für Kinder und Jugendliche am Klinikum St. Marien in Amberg, wurden gerne angenommen.
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