Ausleihzahlen in der Kemnather Stadtbücherei steigen wieder an
Eifrige Leser

Die Kemnather gehen wieder öfter durch die Tür der Stadtbücherei: Die Ausleihzahlen 2015 sind im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Bild: stg
Freizeit
Kemnath
21.04.2016
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Die Kemnather greifen wieder öfter zum Buch. Das geht aus der Statistik der Stadtbücherei hervor, die dem Stadtrat vorlag. Dabei hat bei den Ausleihen ein Bereich besonders zugelegt.

Den Jahresbericht 2015 der Stadtbücherei Kemnath nahmen die Bürgervertreter wohlwollend zur Kenntnis. Dieser besagt, dass die Zahl der Ausleihen im Vergleich zum Vorjahr wieder zugenommen hat: War im Jahr 2014 mit 17 583 Buchungen der Tiefstwert seit 2010 erreicht worden, so kletterten die Ausleihen im Vorjahr wieder auf 17 864. Die Zahl der aktiven Leser ist mit 328 de facto unverändert geblieben.

Am meisten griffen die Leser im Jahr 2015 in die Regale mit Kinder- und Jugendbüchern (8450 Ausleihen). Es folgen die Romane (4008), Tonträger, CD und Hörspiele (2037), Sachbücher (1516), Zeitschriften (1213) sowie audiovisuelle Medien und DVDs (640).

Der Anstieg der Ausleihen im Sachbuchbereich um 65 Prozent erklärt sich durch die räumliche Umstellung, die Neugestaltung der Abteilung und die Anschaffung aktueller Bücher. Zugenommen haben die Ausleihzahlen zudem bei den Zeitschriften, die Auswahl ist hier erweitert worden. Ebenso gab es im Vorjahr zahlreiche Aktionen für Kinder und Erwachsene - von Schulbesuchen und den Vorlesestunden über den bundesweiten Vorlesetag und der Eröffnung des Krimikellers bis hin zur Vorstellung der neuen Romane und einer Autorenlesung. Insgesamt hat die Bücherei, in der zwei Mitarbeiterinnen beschäftigt sind, zwölf Stunden pro Woche geöffnet. Bürgermeister Werner Nickl zeigte sich sehr erfreut über die Zahlen der Einrichtung. Er erinnerte daran, dass die Kommune jährlich 4000 bis 5000 Euro investiere, damit die Stadtbücherei ein attraktives Angebot machen kann.

B 22: Radweg breiter und für die Stadt billigerDas Gremium stimmte einer Änderung des Kostenverteilungsschlüssels für den Bau des Radwegs entlang der B 22 von Oberndorf bis Wirbenz zu: Die Ausbaubreite soll nach Wunsch der Stadt bei drei Metern liegen, wie bereits 2004 in einer Vereinbarung mit dem Staatlichen Bauamt festgelegt worden war. Ursprünglich galt für einen Radweg eine Mindestbreite von 2,25 Metern, dieses Maß diente als Basis für den Kostenschlüssel. Mittlerweile liegt die Mindestbreite bei 2,50 Metern, so dass sich die finanziellen Anteile bei den Kosten, die gemeinsam getragen werden, zugunsten der Stadt verschoben haben. Der Anteil der Straßenbauverwaltung liegt bei 83 Prozent (bisher 75 Prozent), der Anteil der Stadt bei 17 Prozent (bisher 25 Prozent). (stg)
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