Ausstellung der Fotofreunde Eschenbach-Grafenwöhr in Kemnath
Feuerland an der Wand

Landschaftsbilder, Kirchen, Panoramas - die Fotografen und deren Bilderklärung fanden die Besucher auf Handzetteln wieder. Bild: mde
Freizeit
Kemnath
20.03.2017
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Ihre Heimat hat es den Fotofreunden Eschenbach-Grafenwöhr schwer angetan. Aber auch Fotografien aus fernen Ländern präsentierten sie am Sonntag im Foyer in der Mehrzweckhalle.

Dorthin trieb das nass-graue Wetter viele Besucher und Fotobegeisterte. Wie in der Woche zuvor in Pressath führte ein Geheft die Besucher durch die Ausstellung "Dias des Monats" aus dem Jahr 2016, die auf Stellwänden angebracht waren, traumhafte Landschaftsfotografien, Nahaufnahmen von Tieren und Panoramaaufnahmen aus der Region und fernen Ländern. Auch die Bilder von Norbert Vetter, der mit dem "Kemnather Storchenmond" den ersten Platz beim Gewinnspiel "Blende 2015" und dem "Kemnather Mondstorchennest" den zweiten Platz bei der "Blende 2016" abgeräumt hatte, waren zu sehen.

Eine Vorliebe hat Vetter vor allem für die Makrofotografie. Hier stechen besonders sein Bild "Wespe" und die Nahaufnahme einer CD-Spindel ins Auge. Zweite Vorsitzende Andrea Hösl, die selbst gerne Blumen und Landschaften mit der Kamera festhält und schon in die USA gereist war, beschreibt Vetter als den "Experimentierkönig" des Vereins.

Einen Zusammenschnitt fantastischer Aufnahmen von Roswitha Steiner, Andrea Hösl, Karl Stock, Klaus Stingl, Norbert Vetter, Gerald Morgenstern und Klaus Summa hatte Hösl, hinterlegt mit passenden Musiktiteln, zu einer Mulitivisionsschau unter dem Thema "Dou samma dahoam" zusammengestellt.

Neben Aufnahmen des Klosters Speinshart gab es Ansichten vom Rauhen Kulm, Spiegelbilder in Gewässern, berührende Tieraufnahmen sowie Oberpfälzer Seen- und Ackerlandschaften in unterschiedlichsten Himmelslichtern und zu allen Jahreszeiten. Dazu kamen Momentaufnahmen bei kulturellen Anlässen sowie tosende Flüsse, Berge im Nebel und Farbspiele im Laubkleid der Bäume. Die Schau prägten außerdem Sonnenauf- und -untergänge aus der Region sowie Einblicke in das US-Lager in Grafenwöhr.

"Chile, von Atacama bis Feuerland" lautete das Motto der Multivisionsshow mit Bildern der Reise des Vorsitzenden Klaus Stingl. Unvorstellbar schöne Motive hatte er ausgewählt, beeindruckende Gebäude und Gebirge, Glockentürme, Wüsten- und Schluchtenlandschaften, lange Straßen ins Nirgendwo und alte Industrie- und Städtebrachen. Auch die Menschen und ihre Geschichten, Küstenlandschaften und das Stadtzentrum der Hauptstadt Santiago verewigte er mit den Kameras und Objektiven. Das Abbröckeln an einer Gletscherwand hatte Stingl im Zeitraffer festgehalten.

"Er plant bei seinen Reisen minutiös die Fotografien. Wenn um 5.47 Uhr die Sonne aufgeht, weiß er, wo er sich positionieren muss, um die schönsten Aufnahmen hinzubekommen", verrät Andrea Hösl über Klaus Stingl.

Das nächste monatliche Treffen der Fotofreunde Eschenbach-Grafenwöhr ist am Freitag, 24. März, um 20 Uhr an der Freizeitanlage der Rußweiherstadt. Interessierte können gerne daran teilnehmen. Auch Ausflüge, Grillabende und Vorträge anderer Fotografen stehen auf dem Programm des Vereins.
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