4000 Besucher informieren sich bei der Ausbildungsmesse
Klartext in Sachen Berufswahl

Lokales
Kemnath
16.10.2014
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Nur zufriedene Mienen: Initiatoren und Organisatoren der siebten Ausbildungsmesse zogen ein hervorragendes Resümee: 4000 Besucher ließen sich über die Ausbildungsangebote der Region informieren. "Das ist ein Rekord", freute sich Projektleiter Martin Faget, der die Kontaktbörse organisiert hatte. "Ich habe nur positive Rückmeldungen bekommen", berichtete er. Viele hätten sich bereits für die nächste Messe angemeldet.

Das Branchenspektrum war diesmal noch größer. Auch Gründerzentrums-Geschäftsführer Manfred Dietrich war zufrieden: "Die Messe ist heute ein wichtiger regionaler Impuls zur Berufsorientierung." Unter dem Motto "Vom Produkt zum System" gab es einige Angebote zum ersten Mal. "Karriere mit Lehre" und "Fachkräftesicherung" waren Schwerpunktthemen. Ziel sei, der Abwanderung von Fachkräfte in Ballungszentren entgegenzuwirken.

Die Aussteller sehen es als Vorteil, dass die Informationsstände nicht alle in einer großen Halle aufgebaut, sondern auf mehrere Klassenzimmer und Fachräume verteilt waren. Dort funktioniere die Kommunikation auf Augenhöhe besser, der Lärmpegel sei niedriger. Mehrere Aussteller hätten passende Azubis gefunden oder Praktikumsverträge abgeschlossen.

Auffallend war, dass viele Achtklässler kamen, um sich zu orientieren. Auch Schulabsolventen, die im Vorjahr keine Lehrstelle gefunden hatten, sahen sich um. "Diesmal war das Interesse für das duale Studium und für die kaufmännischen Berufe besonders groß", wussten Franz Pospischil und Christina Sauer von der Firma Siemens. "Wichtig war für uns die genaue Aufklärung der Berufseinsteiger über die Voraussetzungen und die Eignung für bestimmte Berufe", betonte Berufsberater Richard Zentner. Ein Handwerksmeister berichtete: "Ich konnte einige Jugendliche davon überzeugen, dass es neben dem vermeintlichen Traumberuf auch andere sinnvolle berufliche Möglichkeiten für sie gibt."

Ein Flyer, Infotafeln und Orientierungspfeile leiteten den Besucherstrom problemlos durch die zahlreichen Ausstellungsräume. Die eingeteilten Mittelschüler bewährten sich als mobile Wegweiser. Aussteller und Besucher äußerten sich sehr lobend über den Service der Real- und Mittelschüler in der Cafeteria.
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