80 Prozent über Fördermittel

An einem Plan erläuterte Architektin Helga Rembeck (Sechste von links) den Mitgliedern des Bauausschusses die Maßnahmen am Waldecker Schlossberg. Bild: stg
Lokales
Kemnath
22.10.2014
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Das Gewölbe der Ägidiuskapelle ist bereits rekonstruiert. "Wir vermuten, dass es so ähnlich ausgesehen hat. Genaues weiß man leider nicht", bedauerte Helga Rembeck. Näheres konnte sie dagegen über die Gesamtkosten der Revitalisierung sagen.

(stg) Der Bauausschuss ließ sich vor Ort von der Architektin sowie den Verantwortlichen des Heimat- und Kulturvereins (HuK) Waldeck über die aktuellen und bereits abgeschlossenen Maßnahmen informieren. "Auf dem Schlossberg gibt es jedes Mal etwas Neues zu entdecken", betonte Bürgermeister Werner Nickl.

30 000 Euro vom Verein

Neben dem Gewölbe betrafen ihre weiteren Ausführungen das angedachte Kreuz, die Stelen sowie den Glockenturm. Das Gesamtkostenvolumen liegt bei 390 000 Euro. Aufgrund einer außerordentlich hohen Förderung verbleiben für Kommune und HuK gemeinsam Restkosten in Höhe von etwa 80 000 Euro. Davon, so HuK-Vorsitzender Georg Wagner, werden etwa 30 000 Euro in Form von Arbeits- und Geldleistungen durch den Verein abgedeckt.

Anschließend schauten sich die Gremiumsmitglieder noch die Arbeiten an der Burgruine an, die von den HuK-Mitgliedern ausgeführt werden, und sie erlebten zudem noch schöne Einblicke auf das Kemnather Land. Dabei wurde von einzelnen Mitgliedern bedauert, dass die Wallfahrtskirche auf dem Armesberg "zugewachsen" und eine Freilegung sicherlich optisch sehr vorteilhaft sei.
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