93 Pilger ziehen in Marienweiher ein

Lokales
Kemnath
06.08.2015
3
0
"Großer Gott, wir loben dich" klang es zum Abschluss der 179. Pfarrwallfahrt nach Marienweiher durch die Pfarrkirche. Das Lied war ein Dank für den unfallfreien Pilgermarsch. Pfarrer Konrad Amschl sagte allen, die zum Gelingen beigetragen haben, "Vergelt's Gott".

59 Männer und Frauen hatten sich, begleitet von den Feuerwehren Kötzersdorf und Fortschau-Kuchenreuth, auf den beschwerlichen Weg gemacht. Betend zogen sie durch die Nacht. In Rosenhammer legten sie die erste Rast ein, ehe es weiter nach Bad Berneck ging. Dort traf sich die Gruppe am Morgen mit 34 Buswallfahrern aus Kemnath.

Auf der Strecke über Hohenknoden, Marktschorgast und Gundlitz nach Marienweiher beteten die Pilger am "Kemnather Kreuz" für die Verstorbenen der Pfarrei. Glücklich, aber erschöpft, zogen die Wallfahrer gegen 12.30 Uhr in Marienweiher ein, wo sie Pater Adrian empfing. Nach ein paar Ruhestunden begann am Abend ein Rosenkranz und anschließend ein Kreuzweg um die Basilika. Erfreulich war, dass über ein Dutzend Jugendliche dabei waren, die ihr Nachtlager unter freiem Himmel im Pfarrgarten aufschlugen.

Kemnather Ministranten, Lektoren und Kommunionhelfer unterstützten Pater Adrian beim Wallfahreramt am folgenden Tag. Dazu waren ein weiterer Bus mit 18 Wallfahrern aus Kemnath und Kirchenpingarten sowie viele Teilnehmer mit Privat-Pkw eingetroffen. Am Mittag zogen die Fußwallfahrer bei tropischen Temperaturen in Richtung Wirsberg aus.

Die Buswallfahrer beteten zu dieser Zeit mit Pfarrer Konrad Amschl den Kreuzweg um die Basilika. Anschließend fuhr der Bus über Wirsberg, wo die Fußwallfahrer zustiegen, nach Kemnath zurück.
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.