Alles ist vergänglich

Pfarrer Heribert Stretz (links) nach der Andacht im Kindergarten mit Dagmar König und Sabine Wende (Dritte und Vierte von links) sowie einige der Mütter von der Eltern-Kind-Gruppe mit ihren kleinen Kindern. Bild: hl
Lokales
Kemnath
20.02.2015
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Ein großes Erlebnis für die Kleinen: Am Aschermittwoch hielt Pfarrer Heribert Stretz im Kindergarten St. Anna eine Andacht und zeichnete den Mädchen und Buben das Aschenkreuz auf die Stirn.

Auch die Mutter-Kind-Gruppe war zu diesem Anlass gekommen. Zu Beginn sangen die Kinder "Licht der Welt". Sie saßen im Stuhlkreis um eine brennende Kerze, bei der ein Palmzweig abgelegt war.

Pfarrer Stretz begrüßte die Kinder und erläuterte ihnen den Aschermittwoch, mit dem die 40-tägige Fastenzeit oder auch österliche Bußzeit beginnt. Sie gilt gleichzeitig als Vorbereitung auf Ostern. Die Asche, die aus den verbrannten Palmzweigen des Vorjahres stammt, erinnert daran, dass alles vergänglich ist.

"Das Aschenkreuz macht deutlich, dass wir alle einmal sterben müssen. Früher streuten Menschen Asche auf ihren Kopf, wenn sie etwas Böses getan hatten. Damit wollten sie sagen: Es tut mir leid und ich will mich bessern. Die Asche ist somit ein Zeichen der Buße und Umkehr", sagte Stretz.

Bevor der Pfarrer jedem das Aschenkreuz auf die Stirn zeichnete, trugen die Kinder gemeinsam ein Gebet vor, dass sie speziell für den Aschermittwoch gelernt hatten. Danach erläuterte Leiterin Sabine Wende das Brauchtum, das der Fastenzeit zugrunde liegt. So ist sie eine Zeit der Stille, um nachzudenken, das Leben zu betrachten und zu überdenken. Mitarbeiterin Dagmar König trug auch ein Gebet vor. Gemeinsam wurde das Schlusslied "Gott ist da, hurra" gesungen, bei dem die Kinder zum jeweiligen Text entsprechende Bewegungen machten.

Abschließend spendete Pfarrer Heribert Stretz seinen Segen. Nachmittags fand in der Pfarrkirche eine vom Arbeitskreis Familiengottesdienst gestaltete Andacht für alle Schulkinder mit Aschenauflegung statt. Beim abendlichen Gottesdienst wurde den übrigen Pfarrangehörigen das Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet.
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