Anton Lehner erzählt KAB von seiner Zeit in Buenos Aires
Pfarrei aufgebaut

Lokales
Kemnath
04.11.2014
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"Argentinien und Peru - Auf den Spuren von Papst Franziskus", lautete das Thema von Pfarrer Anton Lehner. Der Ruhestandspriester, der jetzt in Weiden lebt, war Gastredner in der Monatsversammlung des KAB-Ortsverbandes.

Lehner hatte zwischen 1970 und 1980 als Priester am Stadtrand der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires eine neue Pfarrgemeinde aufgebaut. Er errichtete dort mit Hilfe aus Deutschland eine neue Kirche und ein Pfarrzentrum. Unterstützung erhielt er dabei von den Ordensschwestern vom heiligen Kreuz aus Peru. Sie waren in der Pfarrei als Katechetinnen, in der Verwaltung sowie in der Caritas tätig.

Einladung nach Peru

Am 14. September 2013 feierte eine dieser Schwester ihr goldenes Professjubiläum im Mutterhaus des Ordens in Lima. Dazu hatte die Ordensschwestern auch Pfarrer Lehner nach Peru eingeladen. Rund 11 000 Flugkilometer legte er dafür zurück. Die Bilder, die dort während seines Aufenthalts entstanden sind, waren unter anderem Gegenstand seines Vortrages.

Auf dem Rückflug machte der Seelsorger Station in seiner früheren Pfarrei in Buenos Aires. Er wollte sehen, wie sich die Gemeinde seit seinem Weggang vor 34 Jahren entwickelt hat. Stolz berichtete Lehner, dass sich die von ihm gegründete Kolpingsfamilie bis heute behauptet hat und immer noch wertvolle Dienste in der Pfarrei leistet. Auch hiervon hatte er viele Fotos mitgebracht.

Laut dem Referenten leben in Argentinien noch immer mehrere, zum Teil sehr alte deutsche Priester. Auch der damalige Bischof von Buenos Aires sei deutschsprachig gewesen. Dies natürlich alles noch vor der Zeit des Jesuitenpaters Jorge Mario Bergoglio, der zum Bischof von Buenos Aires geweiht, dann zum Kardinal ernannt und schließlich 2013 zum Papst Franziskus gewählt wurde.

Nach einer lebhaften Diskussion endete der Abend mit dem Segen von Pfarrer Lehner.
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