Atemlose Symphonien

Lokales
Kemnath
26.11.2014
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Egal ob die Toten Hosen, Helene Fischer oder Ludwig van Beethoven - egal ob aktuell oder klassisch: Die Klavier- und Keyboardschüler der Musikschule Malino setzten auf Abwechslung bei der Auswahl ihrer Vortragsstücke.

13 Klavier- und ein Keyboardspieler der Musikschule Malino zeigten beim Schülerkonzert im Atrium der Mittelschule ihr Können. Musiklehrer Markus Zaus hatte ein abwechslungsreiches Programm einstudiert. Das Spektrum reichte von Kinderliedern und Volksweisen über Schlager, Popsongs, Blues, Boogies und Filmmusik bis hin zur klassischen Klaviermusik.

Spaß am Spielen

Lena Sewell, die jüngste Klavierschülerin, hat erst seit einem halben Jahr Unterricht. Ihre Stücke "Die Perle" von S. u. J. Hilbert und "Dino Beat" von H. G. Heumann konnten sich hören lassen. Das Gleiche galt für die neunjährige Ines Preißinger, die sich mit "Allegretto op 823 Nr 1" von C. Czerny und dem "Holzschuhtanz" von H. G. Neumann vorstellte. Nora Herrmann trug nach dem "Seepferdchen" von S. u. J. Hilbert "Kinderspiel" vor.

Die neunjährige Sophie Brunner spielte einen "Marsch" von J. Hilbert und "Bluesy's erster Ragtime". Beachtliche Fingertechnik wies die gleichaltrige Emma Meister beim spanischen "Malaguena" und dem Klavierstück "Rascher Entschluss" von C. Gurlitt vor. Johanna Weismeier hatte beim englischen Seemannslied "What shall we do with the drunken Sailor?" und "Heidi" (C. Bruhn) Spaß beim Keyboardspielen. Linda Bernet brachte nach einem "Deutschen Tanz" von L. v. Beethoven das lyrische Stück "Aus Treu" von G. Östlind zu Gehör. Als versierter Pianist erwies sich Bastian Schmidt, die die Popsongs "Tage wie diese" von den "Toten Hosen" und "Atemlos" von Helene Fischer auswendig vortrug. Lediglich für den Walzer "Die Schlittschuhläufer" von E. Ch. Waldteufel schlug er sein Notenbuch auf. Viel musikalisches Gespür bewies Anika Wittmann beim "Schwan", einem sehr getragenen Stück aus der Suite "Karneval der Tiere" von C. Saint-Saens und der Ballade "Unfaithful" der Sängerin Rihanna.

Mitreißend und rhythmisch präzise musizierte Mia Chon "Maple Leaf Rag" von Scott Joplin. Ein sehr gutes Tongedächtnis bewies Viola Gresik bei "Solfeggietto" von C. Ph. E. Bach, "die Rosenblüte" von V. Engel und dem "Earth Song" von M. Jackson, die sie mit improvisierten Überleitungen verband.

Talent und Kreativität bewies Benedikt Zeitler, der sich zu "Bouncy Boogie" von T. Richards eigene Variationen überlegt hatte. Auch "Nothing Else Matters" (Metallica) und das rhythmische Stück "Hey Brother" spielte er auswendig und stilsicher.

Hans Zaus überraschte mit einer gelungenen Eigenkomposition, den Film-Melodien zu "Forrest Gump" und dem "Requiem for a Dream" von C. Mansell, das er in dynamischen Abstufungen, beginnend vom Piano bis zum Fortissimo gekonnt vortrug. Viel Beifall, erhielt Lukas Baier für seine Vortragsstücke "Fantasia" von G.Ph. Telemann, dem rockigen "Higway Nr 1" von J. Moser und "Nature's Fury" von G. Maroney. Für sein großes Engagement überreichte Anna Feibert Zaus ein Geschenk.
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