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Lokales
Kemnath
09.12.2014
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Mit dem Reden kommen "d'Leit' zam". Und vielleicht fühlt sich dabei auch der eine oder andere angesprochen, sich politisch zu engagieren. CSU-Ortsvorsitzender Bürgermeister Werner Nickl will es bei der Mitgliederwerbung aber nicht nur beim persönlichen Kontakt belassen.

Weichenstellungen für die Zukunft - damit beschäftigten sich die Mitglieder des CSU-Vorstandes bei einer Klausurtagung mit 25 Teilnehmern. Zwar sei Kemnath nach wie vor der stärkste Teilverband im Landkreis, doch sollen weiterhin Mitbürger für eine Mitarbeit gewonnen werden, erklärte Werner Nickl. Vor allem mit persönlicher Ansprache, einer geschlossenen Außendarstellung und einem attraktiven politischen und gesellschaftlichen Angebot müsse die CSU Anreize zur Beteiligung an der Entwicklung der Gemeinde bieten. Auch die Nutzung moderner Medien wie dem Internet könne einem zunehmenden Interessentenkreis Informationen nahebringen.

Um junge Kräfte zu binden, sei es vordringliche Aufgabe einer künftigen Führung der Jungen Union, die Vorstellungen der Jugend bei der Gestaltung der Lebensbedingungen einfließen zu lassen. Zukunftsthemen wie die Energiedebatte, Freizeitangebote sowie Ausbildungs- und Berufschancen müssten im Mittelpunkt der JU-Angebote stehen. So werde das im Vorjahr hochkarätig besetzte Energieforum eine Neuauflage erfahren, kündigte Nickl an.

Eigene Zeitung

"Es passiert sehr viel in unserem Ortsverband, aber wer erfährt davon?", fragten sich die Teilnehmer. So kommen der Neugestaltung der CSU-Homepage, Veranstaltungen zu bestimmten Themen und Überlegungen für eine eigene Parteizeitung besondere Bedeutung zu. Als unerlässlich erachteten die Verantwortlichen die offene Diskussion mit Bürgern über Fragen der Lebensgestaltung. Das Profil der CSU müsse sich in eigenen Vorstellungen zu ganz bestimmten Themen erkennen lassen.

Neben organisatorischen Neuausrichtungen befasste sich die Führungsmannschaft mit der Abwicklung des Jahresprogramms und der Kommunikation untereinander. Die Verantwortlichkeiten für die verschiedenen Aufgaben wurde dabei neu geregelt. So könne das Ziel, jeden Monat eine Veranstaltung anzubieten, erreicht werden.

Dabei stehen Themen wie schnelles Internet in allen Ortsteilen, Stadtentwicklung mit Überlegungen für erforderliche Wohnformen im Hinblick auf die demografischen Herausforderungen und Angebote für die Jugend im Vordergrund.

Mit Aktionen wie dem BRK-Projekt Leben+ seien das Bürgerhauskonzept und differenzierte Angebote entwickelt worden. Bei der Barrierefreiheit in der Stadt sei viel passiert, weitere Anpassungen seien in Vorbereitung. Die Schaffung neuer Arbeitsplätze, die Gewinnung weiterer Fachärzte, Vereinsarbeit oder Bauen in Innenstadtnähe und in den Ortsteilen werde Schwerpunkt in den nächsten Jahren bleiben. Hier seien schon gute Erfolge verbucht worden.
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