Bei Wegepflege Marke setzen

Wie umfangreich und aufwendig die Pflege der Wanderwege des Heimat- und Kulturvereins ist, zeigte Wander- und Wegewart Uwe Schimpf auch anhand von Bildern. Bild: hl
Lokales
Kemnath
03.02.2015
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Für den Heimat- und Kulturverein (HuK) ist Uwe Schimpf kein Weg zu weit. Wenn der Berliner in der Oberpfalz weilt, ist er fast täglich als Wanderwart auf "seinen" Strecken rund um Waldeck unterwegs. Zu erledigen gibt es dort eine Menge - nicht nur für die Wanderer.

Umfangreich fiel Uwe Schimpfs Tätigkeitsbericht in der Jahreshauptversammlung aus. Demnach umfasst das Streckennetz des HuK sechs Rundwanderwege und zwei qualifizierte Fernwege, die alle Jahre überarbeitet und den Richtlinien des Deutschen Wanderverbandes angepasst werden. So müssten bis 2017 alle Zweigvereine die Markierungen auf Sichtweite sowie an zwei Seiten der Bäume abbringen.

Wie Schimpf mitteilte, musste er viele Pfähle neu setzen. Die seien abgefault, oft aber auch zerstört worden. Ebenso monierte er das Parkverhalten. Wanderer stellten ihr Auto an den Pfählen ab und verdeckten die Infotafeln und Hinweisschilder.

Beschmierte Tafeln

Negativ fallen außerdem die Tafeln am Weg zu Burgruine auf, die entweder mit Graffitis beschmiert oder von Fackeln geschwärzt gewesen seien. Er bat, die Augen offenzuhalten und Beobachtungen zu melden, damit sie zur Anzeige gebracht werden können. Den neuen Marterlweges bezeichnete Schimpf als herausragendes Ereignis im Vereinsjahr. Hierfür habe der verstorbene Erich Hohlrüther einen Teil der Wegschilder angefertigt. Der Marterlweg ist zum Ausklang des Jahres sehr gut angekommen er wird wie die eigenen sechs Rundwanderwege unter www.markt-waldeck.de beschrieben. Mit Stolz wies er darauf hin, dass der HuK damit der einzige Verein im Oberpfälzer Waldverein sei, der sich so im Internet darstellt.

In der zweiten Jahreshälfte habe er mit Dr. Andreas Peterek von Geopark Bayern-Böhmen sowie Hans Rösch die Markierung des Geo-Erlebnisweges im HuK-Wegenetz übernommen. Die Schilder brachten sie so an, dass sie bei der Nutzholzverarbeitung mit der Rinde entfernt werden können. Uwe Schimpf hat mit Hilfe von Josef Gradl und Christian Bothner auch eine Markierung für die Fußwallfahrt nach Fuchsmühl geschaffen. Sie betrifft den ersten Teil im Steinwald ab den Fichtelnaabparkplatz.

Der Verein war auch bei der Herbstwanderung in Schwandorf gut vertreten. Besonders hob er den Ausflug nach Maria Laach heraus, wo die Teilnehmer Eindrücke vom Glockengießen erhalten haben. Vorsitzender Georg Wagner dankte Uwe Schimpf nicht nur für seine Ausführungen, sondern auch für seine aktive Tätigkeiten. Es sei kaum einer so viel in der Natur unterwegs, wie "Opa Eule".
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