Besinnliche Weihnachtsfeier im BRK-Seniorenheim
Erhellender Gesang

Mitsingen war angesagt, als Rudolf und Monika Fink, Sieglinde Wick sowie Roland Küffner (von links) weihnachtliche Weisen anstimmten. Bild: wew
Lokales
Kemnath
24.12.2014
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Die stimmungsvolle Weihnachtsfeier im BRK-Seniorenheim "Haus Falkenstein" war der Höhepunkt der adventlichen Veranstaltungen für die Bewohner. Auch viele Angehörige hatten sich im festlich geschmückten Innenhofforum unter dem Weihnachtsbaum eingefunden.

Kreisgeschäftsführer Holger Schedl dankte allen, die in der Einrichtung dafür sorgen, dass es den Bewohnern gut geht. Dabei erwähnte er neben den Beschäftigten ganz besonders die vielen ehrenamtlichen Helfer, die mit ihrem Einsatz entscheidend zur guten Atmosphäre beitrügen. Mit einer amüsanten Geschichte schilderte er die Erlebnisse eines alten Mütterchens, dass mit ihrem Bittbrief an das Christkind auch die unerwartete Bekanntschaft mit dem Finanzamt machte.

Stadtpfarrer Konrad Amschl ging auf die Bedeutung des Lichts am Adventskranz und am Weihnachtsbaum ein. Auch das "Haus Falkenstein" stehe im Zeichen des Lichts als Ausdruck der unendlichen Liebe Gottes zu den Menschen, das in der Christnacht erkennbar werde. Aber Weihnachten sei nicht nur ein Geschenk Gottes, sondern auch Auftrag. Am Beispiel der Mutter Teresa schilderte er, wann Weihnachten einkehre: "Immer wenn wir einander zulächeln, immer wenn wir zuhören, dann ist Weihnachten", zitierte er die Ordensfrau. Der gute Geist sei im Haus Falkenstein zu jeder Zeit spürbar und erfahrbar.

Bürgermeister Werner Nickl freute sich, dass so viele Besucher nicht nur bei dieser Feier ins Kemnather Seniorenheim kommen. Das "Haus Falkenstein" sehe sich als offene Einrichtung, und die Arbeit aller Menschen sei nicht hoch genug einzuschätzen. Er gab der Hoffnung Ausdruck, dass diesem Wirken auch endlich die verdiente Anerkennung in der Gesellschaft zuteil werde.

Wie biblische Herbergssuche

Dieser Hoffnung schloss sich auch stellvertretende BRK-Kreisvorsitzende Eva Freifrau von Podewils an, die für den Vorstand ebenfalls der Belegschaft und den freiwilligen Helfern ihre Anerkennung zollte. Heimleiterin Claudia Heier erinnerte an die vielen Flüchtlinge, die in Deutschland angekommen sind und verglich deren Situation mit der biblischen Herbergssuche. Sie dankte allen Angehörigen und Freunden des Hauses dafür, stets ein offenes Ohr bei der Zusammenarbeit für die Bewohner zu haben. Mit dem Gedicht "Das Licht" und Gedanken zur eigenen Einstellung auf das Weihnachtsfest endete der offizielle Teil der Feier. Monika und Rudolf Fink, Sieglinde Wick und Roland Küffner gestalteten den festlichen Nachmittag musikalisch und mit Geschichten rund um das Hochfest.

Sie luden zum gemeinsamen Singen bekannter Weihnachtslieder ein und griffen manch lustige Begebenheit rund um Weihnachten auf. Küchenchef Ralf Greinert und sein Team verwöhnten die Gäste mit einem köstlichen Wildschweinbraten.
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