Bessere Bedingungen für Pächter

Hans Schrembs (Fünfter von links) bleibt Vorsteher der Waldecker Jagdgenossen. Sie stimmten ebenso dafür, den Pachtvertrag mit Erwin Heindl (Zweiter von rechts) vorzeitig zu verlängern. Bild: hl
Lokales
Kemnath
30.03.2015
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Die Jagdgenossen sind zufrieden mit der Arbeit ihres Vorstehers Hans Schrembs und von Pächter Erwin Heindl. Sie sprachen sich für eine Verlängerung der Amtszeit und des Pachtvertrages aus.

Jagdvorsteher Hans Schrembs erläuterte im Gasthaus Zillner den neuen Vertrag, der eine leichte Reduzierung der Jagdpacht vorsieht. Erwin Heindl übernimmt zudem keine Wildschäden mehr. Dafür stellt er die vorhandenen und von ihm angeschafften Schutzanlagen kostenlos zur Verfügung. Auch künftig wird es bei der Jagdversammlung ein Rehessen geben. Die vorzeitige Verlängerung mit den neuen Bedingungen gilt ab sofort. Rund ein Viertel der Waldbesitzer, die 36 Prozent der Fläche stellen, enthielt sich aber angesichts der künftigen Wildschadensregulierung einer Zustimmung.

Erwin Heindl dankte für die Annahme seines Antrages und versprach, das Waidwerk in den Bereichen Waldeck und Godas in der gewohnten weise auszuüben. Der Abschussplan sei unter Mithilfe der Autofahrer auf der B 22 erfüllt worden. Drei Rehe und ein Wildschwein gingen deswegen verloren, das trotz der angebrachten Wildwarn-Reflektoren. Dank seiner Mitjäger wurden zwölf Rehe, vier Wildschweine, sechs Füchse, zwei Dachse, ein Graureiher und zwei Biber erlegt.

Im abgelaufenen Jagdjahr seien im Revier zirka 28 Hektar Maisäcker eingezäunt und so vor Wildschäden geschützt worden. Wirksam sei nur eine elektronische Einzäunung.

Nach den Totengedenken teilte Hans Schrembs mit, dass er mit dem Jagdpächter beim Vermessungsamt eine Grenzbereinigung und eine neue Festlegung der Jagdfläche vorgenommen habe. Dank galt der Stadt für die Säuberung der Gräben. Der Kuhbergweg konnte bis auf kleinere Arbeiten fertiggestellt werden. Die Wildschäden hielten sich im vergangen Jahr in Grenzen.

Laut Kassier Alexander König betragen die Rücklagen für den Wegebau derzeit zirka 21 000 Euro. Jeweils der halbe Pachtbetrag werde jährlich zugeführt. Hans Lukas, der mit Albert Kastner die Belege geprüft hatte, dankte für die saubere Buchführung. (Kurz notiert)
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