Beste Blickwinkel

"Wie bringe ich die Christophorus-Statue auf mein Bild?", fragte ein Jungfotograf. Unter fachkundiger Anleitung entstanden ansprechende Fotos.
Lokales
Kemnath
12.09.2015
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Die ehemalige Kreisstadt mit der Kamera entdecken. Auf dieses Abenteuer ließen sich Buben und Mädchen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren zusammen mit Florian Frank ein.

Der Fachmann zeigte dem Nachwuchs im Jugendtreff im Spital zuerst anhand von eigenen Fotobüchern, wie man mit ein paar Grundkenntnissen der Fototechnik schöne Aufnahmen machen kann. Dann lud er die jungen Fotografen zu einem Spaziergang durch die Stadt ein. Der siebenjährige Milton Walker aus Kastl wurde von seiner Oma begleitet.

"Schöne Motive"

Die meisten hatten kleine Kompaktkameras zu diesem Fotokurs mitgebracht. Ein Mädchen hatte eine Kinderkamera mit zwei Gucklöchern dabei. "Sehenswürdigkeiten und schöne Motive für tolle Fotos gibt es in Kemnath genug", stellten die kleinen Fotofreunde bald fest. Das Wehr am Stadtweiher, der Regenbogenfisch beim Gasthaus "Zur Fantasie" und das Windspiel am Ufer luden zu reizvollen Aufnahmen ein. Am Seeleitenpark hatten die Teilnehmer freie Wahl. Manche nutzten die Gelegenheit, um Porträts von ihren Freunden zu machen oder einzelne Spielgeräte auf die Linse zu bannen. Bei den Scheunen am Langen Steg probierten sie verschiedene Kameraeffekte aus. Dabei konnten die Kids die in der Theorie erworbenen Erkenntnisse gleich umsetzen.

Funktion der Belichtung

Am Wasserfall auf dem Karpfenweg zeigte Frank den Buben und Mädchen, wie bei der Langzeitbelichtung durch die Änderung der Verschlusszeiten faszinierende Aufnahmen der Wassertropfen gemacht werden können. Der Fotoexperte war ein erfahrener Berater, der sehr nützliche Verbesserungsvorschläge machen konnte. Sehr gut gefallen hat den Kindern auch, dass er ihnen bei der gemütlichen Stadtwanderungen einige Episoden aus der Kemnather Stadtgeschichte erzählte.

In seinen drei Fotoworkshops über die Porträt- und Landschaftsfotografie gab Frank beim Ferienprogramm den Teilnehmern verschiedener Altersstufen viele praktische Tipps, wie sie auch mit ihren nicht sehr hochwertigen Kameras schöne Fotos schießen können.

Als einer der beiden Jugendbeauftragten der Stadt half er bei der Erstellung des Ferienprogramms mit. Er besuchte einzelne Veranstaltungen und verschaffte sich so einen Eindruck vom Angebot für Kinder und Jugendliche. Wer Vorschläge für 2016 hat, kann sich jederzeit melden.
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