Bienenfachwart Hans Krapf leitet letzten Lehrgang
Viele Imker "gezüchtet"

Selbst die jüngsten Teilnehmer am Praxislehrgang hatten keine Angst vor den fleißigen und sanften Bienen. Fachwart Hans Krapf (rechts) zeigte und erklärte ein letztes Mal, was bei der Arbeit mit den Insekten zu beachten ist. Bild: hrö
Lokales
Kemnath
01.06.2015
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(hrö) Seit 30 Jahren gibt Hans Krapf sein enormes Imkerwissen an den Nachwuchs weiter. Doch der Anfängerkurs beim Bienenhaus der Familie Mittereder am Ortsrand von Kemnath soll sein letzter als Lehrgangsleiter sein. Der 82-jährige Kirchenthumbacher erklärte, als Bienenfachwart zurücktreten zu wollen. Josef Seidl werde in Zukunft diese Aufgaben übernehmen.

Den 22 Teilnehmern, darunter zwei Mädchen mit acht und zehn Jahren, erklärte Krapf, dass das Arbeiten mit den Insekten mit der zweckmäßigen Bienenwohnung, den Beuten oder Kästen, beginne. Der Gitterboden erleichtere die Kontrolle, ob Varroamilben im Volk sind. Krapf erklärte die verschiedenen Arbeitsmethoden von der Bildung der Ableger bis zum fertigen Volk. Kontrollen alle neun Tage sei notwendig, "wenn man keine Überraschungen erleben" wolle. Ob mit einem Brutraum oder zwei gearbeitet werde, könne jeder selbst entscheiden. Bei einem zweiten Honigraum müsse man aber schon über viel Kraft beim Abheben verfügen.

Krapf wünschte den Lehrgangsteilnehmer viel Erfolg und schon heuer eine gute Honigernte. Ihnen stehen künftig erfahrene Imker in den Vereinen zur Verfügung. Auch Fortbildungen bei den Versammlungen werden schnell zum routinierten Arbeiten mit den Bienen führen, ist er sich sicher.
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