Blühende Zukunft

Lokales
Kemnath
02.03.2015
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Ganz in seinem Element als Bürgermeister war Werner Nickl, als er in der Jahreshauptversammlung der Frauen-Union über "Neues aus der Kommunalpolitik" berichtete. Demnach steht der Stadt ein arbeits- und ereignisreiches Jahr bevor.

Beim Neubau der Aussegnungshalle sei ein breiter Konsens erzielt worden, erklärte Werner Nickl. "Bis Allerheiligen soll sie fertig sein", hat er vom Architekten verlangt. Auch das Umfeld um die Friedhofskirche werde neu gestaltet. Das Dietl-Haus neben der Sparkasse solle ein Bürgerzentrum werden.

"Der Ausbau des schnellen Internets ist jetzt eine kommunale Aufgabe", betonte der Bürgermeister. Davon sollen auch die kleineren Orte profitieren. Erhöht werden müsse die Kapazität der Kemnather Kläranlage. Die Gespräche mit dem potenziellen Investor für die Umgestaltung des ehemaligen Brauhausgeländes laufen. "Der Vertragsabschluss steht kurz bevor", verriet der Rathauschef. Die Planungen für die Ortsgestaltungen in Oberndorf und Kötzersdorf seien mit den Bürgern besprochen worden. Sie könnten mit einer breiten Zustimmung der Ortsbewohner in Bälde umgesetzt werden.

"Das Familienzentrum Mittendrin ist ein Treffpunkt für Jung und Alt", freute sich Nickl. Zur Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer sei für zehn Wochenstunden eine Sozialpädagogin eingestellt worden. Nach der Fertigstellung werde das Familienzentrum im neuen Bürgerhaus (Dietl-Haus) untergebracht.

Besonders stolz war Nickl auf die Familienförderung der Stadt. Sie bewirke, dass mehrere Neubürger in Kemnath bauten und somit die Stadt zu ihrem Lebensmittelpunkt machten. Auch mit der ärztlichen Versorgung war er sehr zufrieden. "Das Kemnather Krankenhaus genießt bei unserer Bevölkerung einen sehr guten Ruf."

Die Asylbewerber seien nicht allein auf sich gestellt, sondern werden durch freiwillige Helfer aktiv unterstützt. Eindringlich wies er auf die Veranstaltungen zum zehn jährigen Bestehen des Karpfenweges hin. "Beim Blumenforum im Mai wird sich Kemnath als blühende Stadt präsentieren." Dafür seien im Herbst an bestimmten Stellen zahllose Blumenzwiebeln gepflanzt worden.

Nickl bedauerte, dass das Baxi in der Kemnather Region kaum angenommen werde. FU-Vorsitzende Rita Ponnath dankte ihm mit einem Präsent für seine Ausführungen.
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