Bücher kriminell gut

Urgemütlich war es in der Kemnather Stadtbücherei bei der Vorstellung der neuen Romane. Bild: jzk
Lokales
Kemnath
29.11.2014
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Historische Romane, Krimis, spannende Unterhaltungslektüre - die Stadtbücherei bietet für jeden Geschmack etwas. Und der Bestand wächst. Um Leseratten die Auswahl zu erleichtern, haben einige Frauen die Neuanschaffungen genauer unter die Lupe genommen.

42 neue Romane haben Christine Schubert und Judith Schliermann in den vergangenen Wochen in die Regale gestellt. Bei der Anschaffung seien auch Empfehlungen und Wünsche von Lesern berücksichtigt worden, erklärten die beiden Bibliothekmitarbeiterinnen beim Leseabend.

Aus der neuen Lektüre hatten sich vier Leserinnen acht Romane herausgesucht, die sie den Teilnehmern vorstellten. Christiane Genssler hatte sich mit drei Biografien beschäftigt. Dabei gefielen ihr die Autobiografien von Hape Kerkeling ("Der Junge muss an die frische Luft") und Charlotte Link ("Sechs Jahre") besser als die Lebensbeichte der bayerischen Komikerin Monika Gruber ("Man muss das Kind im Dorf lassen"). Einen dramatischen Wendepunkt im Leben des erfolgreichen Musikstars Adam schilderte Gyle Formann in seinem Roman "Nur diese eine Nacht", den Ilka Spiegler vorstellte. Spannend und gut zu lesen, aber nicht ganz nach ihrem persönlichen Geschmack war der Kriminalroman "Blutige Stille" von Linda Castillo.

"Diesen spannenden Kriminalroman kann ich wirklich zum Lesen empfehlen", meinte Ingrid Haberzeth über Marc Ritters "Stieranger", seinem dritten Band aus der Reihe "Garmisch-Krimis". Auch Hannelore Findeis hatte einen Krimi ausgewählt. "Gut geschrieben", urteilte sie über "Grimmbart" vom erfolgreichen Autorenteam Völker Klüpfel und Michael Kobr. "Bei diesem neuen Fall des Kommissars Kluftinger ist ihnen eine Mischung aus Allgäuer Lebenswirklichkeit und Fiktion gelungen", heißt es in einer Rezension.

Anita Schraml hatte sich den historischen Roman "Manduchai" von Tanja Kinkel vorgenommen. Da sie aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich anwesend sein konnte, las Christine Schubert ihre Beurteilung vor. "Manduchai Chatun, auch weise Königin der Mongolen genannt, hatte im 15. Jahrhundert wirklich gelebt", hieß es da. Diese Lektüre sei historisch interessierten Leser zu empfehlen.
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