Cirkus Rumbali bietet Akrobatik, Tiere und viel Spaß
Bange Blicke aufs Kinn

Unglaublich, welche Gegenstände Tomay mit seinem eisernen Kinn in der Luft balancieren konnte. Bild: jzk
Lokales
Kemnath
17.03.2015
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"Wir spielen nicht Zirkus, um zu leben, sondern leben, um Zirkus zu spielen", ist das Motto des Circus Rumbali aus Homburg an der Saar, der am Wochenende in Kemnath gastierte. Zwar fanden nur wenige Zuschauer den Weg zum Festplatz, doch sie brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen.

Die Mitglieder des traditionsreichen Familienzirkus', der diesen Winter sein Notquartier in Pullenreuth aufgeschlagen hatte (wir berichteten), stellten in verschiedenen Nummern ihr Können unter Beweis. Tatjana und Kitana erwiesen sich als gelenkige Bodenakrobatinnen und Hula-Hoop-Artisten. Valentino, die "springende Löwin", war ein gelehriges Hündchen. Die "Los Alamos" entführten mit Lasso-Spielen in den Wilden Westen. Clown Beppo brachte mit seinen Auftritten vor allem die Kinder zum Lachen. Er verwandelte einen Zuschauer in einen Fotoapparat, mit dem er eine ungewöhnliche Aufnahme zustande brachte.

Der große Star war Tomay, der Sohn von Xaver Brumbach. Er begeisterte als Handstandakrobat, Messerwerfer und Lasso-Schwinger. Als Kraftsportler mit eisernem Kinn balancierte er nicht nur einen Vorschlaghammer und eine Schubkarre, sondern auch eine Stuhlpyramide, Opas Biertisch und ein "Lebendes Gewicht" in Gestalt eines kleinen Mädchens auf seinem Kinn. Als feuerschluckender und -spuckender "Mister Vulcano" begeisterte er mit Feuerspielen aus dem Fernen Orient.

Zwischendurch führte die Bergziege Peter auf dem Schwebebalken eine Dressurnummer vor. Zirkusdirektor Roberto führte gekonnt durch das Programm.
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