CSU-Ortsverband spricht sich bei Klausur für Waldecker Standort aus
Grundschule unverzichtbar

Lokales
Kemnath
26.11.2015
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Zur Klausutragung hatten sich der CSU-Ortsverband sowie Vertreter von Frauen- und Junger Union in die Hollerhöfe zurückgezogen. Da lag es nahe, dass auch die Situation der örtlichen Grundschule bei der Zusammenkunft auf der Agenda steht.

Durch den Wegbruch der Eingangszahlen konnte heuer in Waldeck keine erste Klasse gebildet werden. Laut Ortsvorsitzendem Werner Nickl wird die Stadt größte Anstrengungen unternehmen, dass der Standort dadurch nicht in Gefahr gerät. Mit der Schulleitung und dem Schulamt solle der Kontakt vertieft werden, um für nächstes Schuljahr eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung zu finden. Fakt sei, dass in der Grundschule in Kemnath keine weiteren Klassen aufgenommen werden können. Auf den Standort Waldeck könne aus heutiger Sicht nicht verzichtet werden, so der Tenor. Allerdings müsse man sich auch mit der beabsichtigten Bildung von Kombiklassen und anderer möglicher Unterrichtsformen auseinandersetzen.

Nachdem Vorstandsmitglied Georg Witt die weiteren Themen vorgestellt hatte, berichtete Nickl von 49 Flüchtlingen, die derzeit in Kemnath leben. Ein Teil davon habe bereits einen Bleibestatus. Viele ehrenamtliche Helfer versuchten, diese Menschen bei uns zu integrieren. Unter anderem mit Deutschkursen, Vermittlung von Praktika bei örtlichen Unternehmen und Hilfestellungen in schwierigen Lebenslagen gelinge das auch. Klar sei aber auch, dass noch weitere Asylbewerber kommen werden. Deshalb bestehe nach wie vor Bedarf an Wohnungen für die dezentrale Unterbringung.

30 Megabit für alle

Die Telekom werde in den nächsten zwölf Monaten schnelles Internet mit mindestens 30 Megabit pro Sekunde in nahezu alle 39 Ortsteile der Stadt bringen, kündigte Nickl an. Die Stadt habe sogar weitere Förderreserven, die sie dazu nutzen wird, in einem zweiten Schritt alle Ortsteile mit mindestens 30 bis 50 Megabit pro Sekunde zu versorgen. Die entsprechenden Anträge seien gestellt.

Die hausärztliche Versorgung in Kemnath bewertete der Redner als gut. Fachärzte werden ständig gesucht, einige seien bereits im Ärztezentrum untergebracht. Noch ohne Erfolg blieb die Suche nach einem Kinderarzt. Das Krankenhaus liefere im Verbund der Kliniken AG sehr gute Ergebnisse. Die orthopädische Fachabteilung und die Kooperation mit dem MED-Center in Bayreuth sorgten für ein sehr positives Leistungsbild.

Mit dem BRK und weiteren Anbietern und Wohlfahrtsverbänden wird die Betreuung älterer Bürger verbessert. Privaten Investoren könnte man voraussichtlich 2016 betreutes Wohnen anbieten. Bereits viele "kritische" Stellen im Bereich der Stadt sind barrierefrei gestaltet worden. So sind Gehsteig abgesenkt und Überquerungshilfen angelegt worden.

Geschäftsführer Norbert Müller und Stadtrat Hans Prieschenk erläuterten das Jahresprogramm 2016. Demnach sind eine Winterwanderung, Fahrt zum Politischen Aschermittwoch nach Passau und eine 3-Tage-Fahrt nach Prag geplant. Weitere Termine sind die Jahreshauptvesammlung im März, das Stodlfest am Eisweiher und der politische Frühschoppen. Im Verlauf der von Leonhard Zintl moderierten Klausur stellte die Junge Union ausführlich das geplante Energieforum vor. Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender Tobias Reiß lobte sei seinem Besuch die Aktivitäten "seines" größten Ortsverbandes.
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