Das Hochfest zum Jubiläum

Die Geehrten mit dem Referenten zu Rassemerkmalen, Hans Schiller (Zweiter von links), Vorsitzendem Lorenz Gerbert (Vierter von links) und stellvertretendem Bürgermeister Manfred Schlosser (rechts). Bild: hrs
Lokales
Kemnath
21.01.2015
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Ein Pfingstritt ist keine Folklore, sondern Ausdruck von Volksfrömmigkeit. Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer unterstreicht das, indem er heuer zu diesem Fest nach Kemnath kommen wird.

Damit steht der Höhepunkt dieses Jahres für die Haflingerzüchter und Pferdefreunde Kemnath unumstößlich fest. Vorsitzender Lorenz Gerbert kündigte bei der Hauptversammlung diesen hohen kirchlichen Besuch an, der auf Vermittlung von Landrat Richard Reisinger zustande gekommen sei. Kemnath feiert seinen 50. Pfingstritt und Gerbert sprach angesichts der Teilnahme des Bischofs auf dem Allerheiligsten-Wagen von einem "außergewöhnlichen Ereignis für einen kleinen Ort".

Dennoch rückte erst einmal der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden in den Mittelpunkt der Versammlung. Hätten Investitionen in den Festplatz und einen Geräteschuppen 2013 bestimmt, so habe das vergangene Jahr eher der Ruhe, Erholung, Konsolidierung und Stabilisierung gedient, resümierte Gerbert. Der Verein sei inzwischen auf rund 200 Mitglieder angewachsen und mache ihn damit zu einer der größten Haflinger-Züchtergemeinschaften in Bayern. Der Vorsitzende ist mit dem Interesse der Mitglieder am Vereinsleben zufrieden, alle Versammlungen, Sitzungen und Stammtische seien gut besucht.

Festprogramm steht

Ebenso die herausragenden Veranstaltungen wie der 49. Pfingstritt und 25. Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder. Auch Fachvorträge, beispielsweise über dreistufige Zuchtprogramme und Pferdegesundheit, sowie Informationsfahrten seien auf eine gute Resonanz gestoßen. Heuer, da ließ der Vorsitzende keine Zweifel aufkommen, stehe natürlich der 50. Kemnather Pfingstritt im Mittelpunkt. Die Vorbereitungen seien weit gediehen, das Programm mit einem festlichen Jubiläumsgottesdienst stehe. Stellvertretender Bürgermeister Manfred Schlosser hob die guten Kontakte zu dem Verein hervor und sicherte Unterstützung im Vorfeld des Bischofsbesuchs zu.

Gesunde Konkurrenz

Als Fachreferat steuerte der auf Landesverbandsebene aktive Rassespezialist Hans Schiller einen Vortrag über Haflinger und Edelbluthaflinger bei. Er appellierte an die Mitglieder, leidige Diskussionen zur Abgrenzung untereinander zu beenden. Beide Rassen sollten gleich behandelt werden und künftig auf einer Plattform konkurrieren, um voneinander zu profitieren, forderte Schiller ein.
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