Das Landvolk verbindet

Lokales
Kemnath
13.03.2015
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Die Seelsorgeeinheit des Kemnather Pfarrers Walter Hofmann ist groß. Die Gläubigen haben kaum Kontakt untereinander. Das soll sich nun ändern.

"Ich freue mich, dass wir heute einen so ermutigenden Start für eine gemeinsame Landvolkgruppe in unserer Pfarreiengemeinschaft geschafft haben," mit diesen Worten fasste Pfarrer Walter Hofmann ein Informationstreffen im Pfarrheim in Unterauerbach zusammen. Zahlreiche Interessierte aus der Pfarreiengemeinschaft Kemnath-Fuhrn-Schwarzach-Altfalter-Unterauerbach ließen sich aus erster Hand über die Katholische Landvolkbewegung (KLB) informieren.

Dazu stellte Diözesangeschäftsführer Klaus Hirn mit Hilfe vieler Bilder den Verband und dessen Ziele vor. Erkennungszeichen der KLB seien Kreuz und Pflug, als Patrone werden Klaus von der Flüe und seine Frau Dorothea verehrt. Eine Auswahl der unterschiedlichsten Aktionen auf Diözesan-, Kreis- und Ortsebene zeigte die vielfältigen Möglichkeiten, sich als Landvolk im religiösen und gesellschaftlichen Leben vor Ort zu engagieren.

"Die KLB versteht sich als eine Bildungs- und Aktionsgemeinschaft für die Menschen vor allem im ländlichen Raum", erläuterte Hirn. Somit biete die KLB die Möglichkeit, gerade für die ländlich strukturierte Pfarreiengemeinschaft ein Bindeglied zum Kennenlernen und Zusammenwachsen zu werden, waren sich alle Anwesenden einig.

Um diese Idee umzusetzen, erklärten sich über zehn Personen aus allen Orten der Pfarreiengemeinschaft bereit, in einem Führungsteam Vorschläge für ein künftiges Programm zusammenzustellen und vorzubereiten. Ein erstes Treffen dieser Verantwortlichen wurde bereits vereinbart, so dass sich Interessierte bei künftigen Aktionen der Landvolkgruppe anschließen können.
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