Ein Netz aus Dienstleistungen

Durchstarten wollen die Verantwortlichen vom BRK-Projekt "Leben+" mit ihrem Angebot, da kam der Scheck der Glücksspirale über 29 700 Euro gerade recht: (von links) Bürgermeister Werner Nickl, BRK-Kreisgeschäftsführer Holger Schedl, Stefan Luger von der Lotto-Bezirksstelle, Johannes Prechtl und Jasmin Brunner von "Leben+" sowie Landrat Wolfgang Lippert. Bild: stg
Lokales
Kemnath
18.10.2014
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In die Umsetzungsphase geht das Projekt "Leben+" in Kemnath. Nach zwei Jahren Vorbereitung soll das Serviceangebot vor allem für ältere Menschen starten. Finanziell sind die Voraussetzungen nicht schlecht.

Die Verantwortlichen erläuterten im Beisein von Landrat Wolfgang Lippert und Kemnaths Bürgermeister Werner Nickl die Aufgaben und blickten auf den bisherigen Weg zurück. BRK-Kreisgeschäftsführer Holger Schedl erinnerte daran, dass der BRK-Kreisverband das Projekt im November 2012 mit Unterstützung der Glücksspirale für zunächst drei Jahre ins Leben rief. "Seitdem ist ein Netz entstanden, das den Bürgern ermöglichen soll, Informationen wie Dienstleistungen aus einer Hand abzurufen."

Angebot verankern

Aus diesem Grund könne man den Bürgern helfen, Selbstständigkeit im Alter zu bewahren und lange in den eigenen vier Wänden zu leben. Das Projekt kümmere sich um einen Bereich, die schwer zu erschließen sei. "Das haben wir in den zwei Jahren gemerkt", sagte Schedl. Es werde sicherlich noch Zeit dauern, das Angebot im Bewusstsein der Bürger zu verankern.

Projektleiter Johannes Prechtl sagte, er freue sich, dass verschiedene Partner den Bürgern das Angebot zur Verfügung stellen. "Unsere Beratungsstelle kann vieles koordinieren und Kontakte herstellen." Die Kunst bestehe nun darin, die Theorie in Praxis zu verwandeln. Prechtl erläuterte den Leistungskatalog: BRK-Baby- und Kinderbetreuung, Hausmeisterservice, Medikamentenservice, Formalitätenservice, "Regionale Bauernkiste", Wohnraumberatung und Kinderbetreuung. "Mit dem Angebot wollen wir beitragen, familienfreundlichere Strukturen aufzubauen", so Prechtl.

Weiter Partner finden

Landrat Wolfgang Lippert hob die anspruchsvolle Aufgabe hervor, dem demografischen Wandel entgegenzugehen. "Das Projekt ,Leben+' passt hervorragend." Es schafft ein Angebot, das alternden Menschen das Optimale biete. Bürgermeister Werner Nickl freut sich, dass das Projekt "in die Offensive" geht. Es sei schwieriger als gedacht gewesen, das Angebot auf die Beine zu stellen. Ziel müsse nun sein, weitere Partner zu finden und zu integrieren. Gerne habe die Kommune die Miete für die Büro-Räume am Stadtplatz übernommen.

Mit einem Glücksspirale-Scheck über 29 700 Euro war Stefan Luger von der Lotto-Bezirksstelle in Weiden gekommen: Damit summierte sich die Unterstützung auf 130 000 Euro.
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