Feuerwehren üben Patiententransport durchs Dach
Retter mit Kettensäge

Florian von Rosenburg, Sebastian Graf von Reichenbach-Goschütz, Grußmeister Werner von Podewils, Konrad von Winterstetten, Wolf vom Seegrund auf Haunritz, Herbert von Podewils (hinten von links), Ottokar von Heydegg, Sebastian Hubertus von Hirschberg, Eberhard von Nellenberg (Mitte von links), Helmut von Wolkenstein und Lancelot du Lac (vorne von links) sind sich einig: Der Waldecker Ritterbund hat auch in der heutigen Zeit seine Berechtigung. Bild: hl
Lokales
Kemnath
23.07.2015
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Ein Abrisshaus macht sich nützlich: In Kötzersdorf diente es den Aktiven der Feuerwehr aus Kemnath und Kötzersdorf einen besonderen Einsatz zu trainieren. Als Übungsszenario diente ein Arbeiter, der sich auf dem Dachboden verletzt hatte. Seine Rettung war nur durch das Öffnen der Dachhaut möglich. Mit Hilfe der Drehleiter und dem Absturzsicherungssatz öffneten die Brandschützer das Dach mit der Kettensäge. Anschließend übernahmen sie die Erstversorgung des "Verletzten" und sicherten ihn gegen Absturz. Anschließend erfolgte die Rettung mit einer Schleifkorbtrage. Auch nutzte die Feuerwehr Kulmain das Abrisshaus, um unter Atemschutz Brandbekämpfung und Personenrettung aus dem Kellergeschoss zu üben.

Seit einigen Jahren haben sich die Feuerwehren Kötzersdorf und Kemnath unter anderen im Fachbereich "Absturz- und Höhensicherung" zusammengeschlossen. Hier bilden sie sich stetig fort und üben gemeinsam. Um sich mit der Ausrüstung vertraut zu sein, ist regelmäßiges Training wichtig.

Ob auf dem Boden, in Höhen sowie in der Tiefe - die Einsatzkräfte der Feuerwehren werden mit vielen Einsatzsituationen konfrontiert. Damit sie in jeder Notsituation schnell und sicher helfen können, benötigen sie neben der Ausrüstung auch das fachliche Know-how.
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