"Freie" sprechen mit Bürgern über Waldecker Schule und Breitbandausbau
Keine Angst vor Aus

In lockerer Atmosphäre diskutierten und informierten die Freien Wähler um zweiten Bürgermeister Hermann Schraml (Dritter von links) kommunalpolitische Themen. Bild: kaz
Lokales
Kemnath
14.07.2015
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Was passiert mit der Waldecker Grundschule? Geht endlich etwas beim Internetausbau voran und wie kann man Dörfer attraktiver gestalten? Bei der öffentlichen Vorbesprechung der Freien Wähler gab es viel Informations-, aber auch Diskussionsstoff.

Wichtigstes Thema für die Bürger war im Feuerwehrhaus in Beringersreuth die Zukunft des Waldecker Schulhauses. Viele befürchten, dass die Grundschule endgültig geschlossen werde. Stadtrat Ely Eibisch konnte die Anwesenden beruhigen. Eine Schließung stehe nicht an, und die Freien Wähler werden sich für die Schule in Waldeck einsetzen. Zwar werden aufgrund der niedrigen Schülerzahlen für das Schuljahr 2015/2016 nur zwei erste Klassen gebildet, doch soll es laut einer Statistik 2016/2017 wieder genügend Kinder für die Bildung von drei Klassen geben. Die endgültige Entscheidung über die Klassenverteilung werde aber das Schulamt beziehungsweise der Schulleiter von Kemnath treffen.

Auch beim Thema Breitbandausbau waren alle einer Meinung: Internet- und Mobilfunkverbindungen müssen besser werden. Es könne nicht sein, dass nur Südbayern mit schnellem Internet ausgestattet werde. Auch solle der Ausbau des Mobilfunknetzes endlich angegangen werden: Viele Bürger können ihr Handy gar nicht zum Telefonieren benutzen.

Zweiter Bürgermeister Hermann Schraml berichtete dazu, dass die Stadt aktuell auf die unterschriebene Förderungszusage der Regierung warte. Sobald diese vorliege, werde die Telekom mit dem Ausbau beauftragt. Diese habe dann für den Abschluss der Arbeiten ein Jahr Zeit. Die Wünsche der Bürger nach einem besseren Handynetz werde er im Stadtrat ansprechen.

Den geplanten Umbau des Rathauses begründeten die "Freien" mit dem Hinweis, dass das Gebäude "in die Jahre gekommen" sei. Ziel sei ein anständiger Umbau bei möglichst geringen Kosten. Momentan stehen Kosten von vier Millionen Euro im Raum. Laut Stadtrat Christian Baumann muss versucht werden diese zu reduzieren und einen möglichst hohen Zuschuss von der Regierung zu erhalten.
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