Futter für Leseratten

In gemütlicher Runde tauschten die Teilnehmer an der Buchvorstellung ihre Erfahrungen über die neu angeschafften Romane für die Stadtbücherei aus. Bild: jzk
Lokales
Kemnath
31.03.2015
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Immer auf der Suche nach neuem Lesestoff sind Christine Schubert und Judith Schliermann von der Stadtbücherei. Das große Sortiment ist um weitere 31 Bücher gewachsen - in der Hauptsache Krimis und historische Romane.

Die beiden Damen von der Bücherei stellten die Neuanschaffungen vor. Titel und Autoren standen auf einer Liste, die jeder Teilnehmer erhielt. So konnte man sich gleich Notizen zu den einzelnen Werken machen. Sechs Test-Leserinnen hatten einige Bücher bereits studiert und stellten sie in gemütlicher Runde vor. Das waren außer Christine Schubert und Judith Schliermann noch Anita Schraml, Ingrid Haberzeth, Lotte Zehrer und Christine Gensler. Dabei beschränkten sich die Vorleserinnen nicht nur auf den Inhalt und die sprachliche Gestaltung der Romane. Vielmehr brachten sie auch ihre persönliche Meinung zum Ausdruck, gaben Lesetipps und machten deutlich, ob ihnen das neue Buch vom Gesamteindruck her gefallen hat oder nicht.

Historische Wurzeln

Anita Schraml hatte die beiden historischen Romane "Flammen des Himmels" von Iny Lorentz und "Die Pestmagd" von Brigitte Riebe gelesen. "Toll geschrieben und spannend bis zum Schluss", urteilte Christine Gensler. "Ein Bild von dir" von der britischen Schriftstellerin Jojo Moyes gehörte auch zur Auswahl. Keine Neuerscheinung, sondern einen bereits 1962 erschienenen Thriller von Lionel Davidson stellte Lotte Zehrer vor. Sie konnte diesen spannenden Abenteuerroman aus Tibet guten Gewissens zum Lesen empfehlen. Hier entstand eine lebhafte Diskussion über ältere Lieblingsbücher, die man in einer der nächsten Buchvorstellungen präsentieren könnte.

In einer interessanten Kulisse des 16. Jahrhunderts spielt der historische Roman "Das Labyrinth von Ragusa" des deutschen Schriftstellers und Übersetzers Gisbert Haefs, in den sich Ingrid Haberzeth eingelesen hatte. Drei Krimis hatte Judith Schliermann ausgewählt. Im trauten Kreis schilderte sie ihre Eindrücke von dem Alpenkrimi "Der Tod greift nicht daneben" von Jörg Maurer, von der Entführungsgeschichte "Der Schneegänger" von Elisabeth Herrmann und von "Öland" des schwedischen Autors Johan Theorin. Kurz erwähnte sie noch den Roman "Mohr im Hemd" von Matin Horvath. Eine packende Erzählung ist der Familienroman "Nur eine Ohrfeige" des australischen Autors Christos Tsiolkas, den sich Christine Schubert vorgenommen hatte. Wirklich lesenswert fand sie den Kriminalroman "Geheimer Ort" der amerikanisch-italienischen Schriftstellerin Tana French.
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