Großmeister schlägt Sebastian Wedl zum Ritter
Wie Edelmann handeln

Die Aufschwörer Josephus von Obernburg (links) und Werner von Rothenfels (rechts) erachteten Sebastian Wolf von Hirschberg (Wedl, Mitte) für würdig, zum Ritter geschlagen zu werden. Bild: hl
Lokales
Kemnath
29.07.2015
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Der Ritterbund Waldeckh zue Kemenatha hat einen neuen Recken. Großmeister Werner von Podewils (Ponnath) schlug Junker Sebastian (Wedl) im Festkapitelum zum Ritter. Er trägt nun den Namen Sebastian Wolf von Hirschberg.

Die Aufschwörer Josephus von Obernburg (Josef Ponnath) und Werner von Rothenfels (Werner Hörl) geleiteten den Junker zum Hochsitz. Sie erachteten ihn für würdig, künftig Namen, Wappen und Schwert zu führen. Auch der Zucht- und Knappenmeister Freiherr Wolf vom Seegrund auf Haunritz (Wolf Veigl) stellte fest, dass der Junker sich Tugenden und Gedankengut der Ritter zu eigen gemacht habe.

Burgprior Herbert von Podewils weihte die Rüstung des neuen Recken mit Hausorden, Barett mit Federschmuck, Rittermantel und Schwert wies auf das Gelöbnis hin. Sollte der Junker es brechen, werde sein Rittername aus der Chronik des Bundes gelöscht.

Der Großmeister wies ihn noch einmal auf seine Rechte und Pflichten hin. Ein Ritter solle in Worten und Taten ein Edelmann sein. Kanzler Sebastian Graf von Reichenbach-Goschütz nahm das Gelöbnis ab, ehe der Ritterschlag erfolgte. Nachdem die Aufschwörer den neuen Recken die Rüstung übergeben hatten, stellte Sebastian Wolf von Hirschberg seine Wahlspruch "Rein die Tat, treu im Wort, Feund im Herzen immerfort" vor.

Der Großmeister rief nun alle Recken auf, mit einem "dryfach wacker allzeit" auf das Wohl des neuen Recken zu trinken.
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