Heimatkundlicher Arbeits- und Förderkreis unverzichtbar für Bürgermeister
Kemnath hat Geschichte

Lokales
Kemnath
08.04.2015
5
0
Bei der Jahreshauptversammlung des HAK (wir berichteten) freute sich Kreisheimatpfleger und Stadtarchivar Robert Schön, dass im Vorjahr die ersten Schilder für die alten Hausnamen angebracht wurden. Neubestellungen liegen bereits vor. "Die historische Stadtführung in der Nacht war sehr gut besucht", berichtete Gästeführer Thomas Völkl.

Für den 30. April kündigte er um 20.30 Uhr eine weitere Führung an. Schön und Werner Dollhopf schilderten die Arbeit am Kemnather Heimatboten, der vor kurzem erschienen ist. "Die Heimatforschungen und Sonderausstellungen von Museumsleiter Anton Heindl werden von Museumsbesuchern und Fachleuten geschätzt", lobte Rösch. Als Beispiele erwähnte er den Film zur Kastler Pfarrchronik, die Zinnausstellung, die Übergabe der "Geldbombe" durch Max Ponnath, das Sommernachtsfest und die Jagd- und Weihnachtsausstellung.

Viel Lob erhielt Hans Bäte für seine Forschungen: "Ihm ist es zu verdanken, dass die Frühgeschichte des Kemnather Lands kein weißer Fleck mehr ist", betonte Rösch. Dem Flohmarkt-Team Anna Müller-Rösch, Liane Preininger und Pauline Bäumler dankte er für ihre Arbeit, Alois Vetter für seine schlagkräftige Werkgruppe. Seit 17 Jahren leitet Monika Fink das Wirtshaussingen. Sie hofft, dass auch weiterhin so viele Gäste zum monatlichen Musikantentreffen kommen. Stadthauptmann Volkmar Legath berichtete von der Arbeit der Stadtwache beim dritten Feldlager mit Ritterturnier auf dem Eisweihergelände.

"Seit der Gründung vor 36 Jahren sorgt der HAK mit seiner heimatgeschichtlichen Arbeit für positive Außendarstellung unserer Stadt", betonte Bürgermeister Werner Nickl. "Er ist für uns unverzichtbar."
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.