Ideengeberin für die Oberpfalz

Die neue Spitze des Kreisvorstands der Frauen-Union Bilden (sitzend von links) Rita Ponnath, Christa Wölfl, Tina Zeitler und (vorne rechts) Inge Härtl. Sie alle, stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender Werner Nickl (links) sowie die Kreisräte Bernhard Söllner und Dr. Alfred Scheidler dankten der bisherigen Vorsitzenden Angela Burger (vorne, Zweite von rechts) für ihre 16-jährige Arbeit. Bild: wew
Lokales
Kemnath
28.05.2015
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16 Jahre lang stand Angela Burger an der Spitze des Kreisverbandes Tirschenreuth der Frauen-Union. Ihr Wirken würdigten alle Redner in der Kreisdelegiertenversammlung und verbanden Burgers Verdienste mit einem Auftrag für ihre Nachfolgerin Tina Zeitler.

In den Grußworten der Gäste im Foyer der Mehrzweckhalle spiegelten sich die großen Erfolge der engagierten Politikerin weit über den Kreisverband hinaus wider. Kemnaths Ortsvorsitzende Rita Ponnath würdigte Angela Burger für die große Unterstützung, die die Waldershoferin den kommunalen Verbänden geboten habe. Auch die Zusammenarbeit mit der CSU sei von gemeinsamen Zielen bestimmt gewesen und habe durch das Zusammenwirken aller Arbeitsgemeinschaften den großen Rückhalt in der Bevölkerung geschaffen. Ihr Dank ging daher auch an CSU-Geschäftsführer Peter Gold und JU-Kreisvorsitzenden Bernhard Söllner.

Eine Einheit geformt

Stellvertretende Bezirksvorsitzende Sieglinde Schärtl sprach die großen Verdienste der scheidenden Vorsitzenden um die Familienpolitik in der Oberpfalz an. Viele Impulse seien von Angela Burger ausgegangen. Sie habe "ihren" Kreisverband zu einer echten Einheit geformt, der im Bezirksverband stets Gehör gefunden habe. Schärtl ermunterte die künftige Führung, im gleichen Geiste weiterzuarbeiten und sich den drängenden Fragen der Menschen zu stellen. Als Beispiel nannte sie ein Verbot von Plastiktüten und das Ausbluten der Innenortskerne durch überzogene Auflagen bei der Altbausanierung. Die FU müsse hier gegen die Genehmigungspraxis der Landratsämter entschieden vorgehen.

In ihrem Rechenschaftsbericht beleuchtete Angela Burger vor allem die umfangreichen Aktivitäten der vergangenen Jahre, blickte aber auch auf ihre 16-jährige Amtszeit zurück. Ohne die Mitglieder des Vorstands seien die erreichten Ziele nicht möglich gewesen, daher gelte ihr Dank allen Kolleginnen in der Führung. In den verschiedenen Gremien der Mutterpartei konnten so frauenspezifische Gedanken erfolgreich umgesetzt werden. Auch in Zukunft seien viele engagierte Frauen zu finden, die mit ihrer Mitarbeit die gemeinsamen Werte erfolgreich in politische Entscheidungen einfließen lassen.

In Erinnerung bringen

Bürgermeister und stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender Werner Nickl ermunterte die Frauen-Union, sich durch vielfältige politische und gesellschaftliche Aktivitäten ständig in Erinnerung zu bringen. Echtes Einstehen für Werte bedeute mehr als nur Standpunkte zu vertreten, betonte er. Dass die FU in Kemnath eine starke Gemeinschaft sei, habe sich erst bei der Aktion "Kemnath blüht auf" eindrucksvoll bewiesen. Die Einheit von CSU, FU und JU sei entscheidend für eine gedeihliche Entwicklung des Landes in allen Regionen.

Auch Kreisrat Dr. Alfred Scheidler bezeichnete die besondere Sichtweise von Frauen in der politischen Arbeit als enorm wichtig. Er würdigte die langjährige Arbeit von Angela Burger als unverzichtbaren Beitrag für Entscheidungen für alle Bevölkerungsgruppen.
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