Jagdgenossen disponieren um - Arbeiten am Schuppen
Egge statt Schleppe

Michael Kreuzer. Bild: jzk
Lokales
Kemnath
27.02.2015
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Vor einem Jahr hatten die Mitglieder der Jagdgenossenschaft Berndorf über die Neuanschaffung einer Wiesenschleppe diskutiert. In der Jahreshauptversammlung sahen es die Mitglieder als sinnvoller, die Wiesenegge zu ersetzen.

"Es wurden bisher vier Preisangebote eingeholt", gab der im Vorjahr gewählte Vorsteher Michael Kreuzer bekannt. Der Vorstand habe sich auf eine Saphir Perfekt S3 geeinigt. Zur Transportsicherung solle diese mit einem Hydraulikabsperrhahn und Rohrbruchsicherungen in den beiden Hydraulikzylindern ausgerüstet werden. Die Preisangebote lägen zwischen 2500 und 3200 Euro. Die alte Wiesenschleppe solle verkauft werden. Die Versammlung im Gasthof Kormann, an der 16 Jagdgenossen mit einer Gesamtfläche von 130,87 Hektar teilnahmen, war sich einig, den Jagdpachtschilling für diese dringend notwendige Anschaffung zu verwenden.

"Die Straßenseite des Maschinenschuppens befindet sich in einem schlechten Zustand", gab Michael Kreuzer bekannt. Aufgrund der letzten Hochwasser und wegen des Winterdienstes sei die Bretterverschalung marode. Hans Vogel senior hatte vorgeschlagen, Unterhaltmaßnahmen zu ergreifen. Da die Stadt Kemnath Eigentümer des Schuppens sei, sollte sie das Baumaterial zur Verfügung stellen. Wünschenswert seien Bretter aus Lärche. Im Gegenzug werden die Jagdgenossen unentgeltlich den ganze Schuppen neu verschlagen. Die Erneuerung der Tore soll der Bauhof Kemnath übernehmen. Zudem sollen Dachrinnen montiert werden.

Bürgermeister Werner Nickl versprach, die längst fällige Befestigung des Steingassenweges zum Wasserhäusl zu veranlassen. Der Weg könnte mit Fräsgut befestigt werden, eine Asphaltierung sei wünschenswert, weil das Problem immer wieder auftritt, meinten die Jagdgenossen.

Nach dem Protokoll von Schriftführer Bernhard Bodenschatz legte Michael Schreyer den Kassenbericht vor. Seine Ausführungen hatte Hans Vogel junior geprüft. "Der Abschussplan wurde erfüllt", berichtete Jagdpächter Andreas Schiedlofsky. Sechs Rehe, sechs Füchse, Raubzeug und Raubwild seien erlegt worden. Er dankte für die gute Zusammenarbeit.
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