Johann Birkner feiert bestens gelaunt seinen 80. Geburtstag im Seniorenheim
Nur der Schafkopf geht ihm ab

Johann Birkner (vorne rechts) mit seinem Bruder Josef und den Gratulanten (hinten von rechts) Heimleiterin Claudia Heier, Konrad Birkner und Schwester Rosa. Bild: wew
Lokales
Kemnath
06.10.2014
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Es war Johann Birkners erster Geburtstag im Seniorenheim und dann gleich ein runder. Gut gelaunt nahm der Jubilar die Glückwünsche zu seinem 80. entgegen. Er freute sich, dass die Gäste ihn auch an neuer Wohnstätte nicht vergessen hatten. In seiner neuen Unterkunft gehe es ihm so gut, wie noch nie in seinem Leben, versicherte er.

Zur Feierstunde im Seniorenheim "Haus Falkenstein" waren Schwester Rosa und die Brüder Josef und Konrad mit ihren Ehepartnern gekommen. Mit dem Pflegepersonal hatten sie die Kaffeetafel vorbereitet. Zweiter Bürgermeister Hermann Schraml, gratulierte für die Stadt.

Birkners gesamtes Leben hatte sich bis zum Umzug in Atzmannsberg abgespielt. Dort führte er seinen Hof und arbeitete in der Schreinerei von Bruders Josef. Seine große Liebe war stets sein Wald, den er bei langen Wanderungen durchstreifte. "Sein Bestand war immer wie ausgekehrt, kein Stöckchen blieb lange liegen", erinnert sich Bruder Konrad. Überhaupt gehören Besen, Rechen und Schaufel zu den unverzichtbaren Arbeitsgeräten - auch heute noch. Heimleiterin Claudia Heier sagte, dass das Umfeld des Seniorenheimes noch besser gepflegt wird, seit Johann Birkner hier wohnt. Der selbstgewählten Aufgabe widmet sich der Jubilar mit großer Hingabe. Nur für seine andere Leidenschaft, ein gepflegtes Schafkopfspiel, findet sich derzeit selten ein Partner.
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