Josef Teufel stellt "Freien" Gesamtschule Hollfeld vor
Einmaliges Konzept

Josef Teufel (vorne rechts) stellte seinen ehemaligen Kemnather Stadtratskollegen Christian Baumann (vorne links), Hermann Schraml (hinten links), Ely Eibisch (Mitte), Markus Lehner (Dritter von rechts) das Konzept der Hollfelder Gesamtschule vor. Bild: kaz
Lokales
Kemnath
29.07.2015
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Wie ist eine Gesamtschule aufgebaut? Wo liegen die Unterschiede zu anderen Schularten? Wie gefällt es dem ehemaligen Kemnather Stadtrat Josef Teufel in seiner neuen Arbeitsstelle? Eine Gruppe der Freien Wähler Kemnath besuchte ihn in Hollfeld an seiner neuen Wirkungsstätte.

Der Leiter der Realschule und stellvertretender Schulleiter der Gesamtschule führte die Gruppe durch das Schulhaus. Dabei zeigte sich in den großzügigen Räumlichkeiten des Gebäudes ein Unterschied zur Realschule Kemnath, an der er zuvor tätig war. Laut Teufel verfolgt die Gesamtschule Hollfeld ein in ganz Bayern einmaliges Konzept. In einem Haus seien gleich drei Schulen vereint: Mittel- und Realschule sowie Gymnasium. Diese arbeiteten zusammen, auch der Wechsel zwischen ihnen sei um einiges einfacher. Nach der vierten Klasse kämen alle Schüler, egal welcher Notendurchschnitt, in eine 5. Jahrgangsstufe.

Nach einem halben Jahr erfolge eine erste Differenzierung. Betrachtet werden die schulischen Ergebnisse, aber auch Lernbereitschaft, -begabung und -verhalten. Die Trennung in die unterschiedlichen Schulen erfolge dann ab der 7. Klasse. Gemeinsame Arbeitsgemeinschaften und Wahlfächer erfolgten mit Schülern alle Schularten.
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